Offenhausen (OÖ): Die Neonazis und Rechtsextremen sammeln sich

Dort, wo sie in der Ver­gan­gen­heit schon immer waren, sind sie auch jet­zt: poli­tisch ide­ol­o­gisch und räum­lich. Die AFP-Akademie ist dort angekom­men, wo sie ihren Aus­gangspunkt hat­te: in Offen­hausen im Gasthof Lauber.


Schree­n­shot Google Maps

Die Tagung dürfte an Dra­matik nicht mehr zu über­bi­eten sein, wenn der Zeitzeu­gen­bericht zu den let­zten Tagen von Rudolf Heß geliefert wird. Wird Abdal­lah Melaouhi , der „let­zte“ Krankenpfleger des wirren Heß, seine wirre Sicht der Ereignisse per­sön­lich zum besten geben oder wird’s nur ein Film­chen? Span­nung wird auch geboten, wenn sich die „jun­gen Aktiv­grup­pen“ des nationalen Lagers präsen­tieren. Wer wird erzählen? Detlev Wim­mer, Ste­fan Mag­net, Franz Radl oder gar Horst Lud­wig als ein­er der ewig Jun­gen? Wer wird die Wege zur Eini­gung des Drit­ten Lagers vorstellen? Johann Gude­nus ist heuer unabkömm­lich! Wir wer­den es erfahren…


Die Waf­fen der Wehrsport­gruppe „Trenck”: „So wurde das Heim in Frei­herr-von-der-Trenck-Heim unbe­nan­nt. Aber schon ab 1993 hat­te das Heim wieder einen anderen Namen: Fritz-Stüber-Heim, nach dem 1992 das Heim in der Kopp­straße von der Polizei gestürmt wurde und die Wehrsport­gruppe Trenck (somit gle­ich­namig wie das Heim), unter der führen­den Beteili­gung von Got­tfried Küs­sel, aus­ge­hoben wurde. Dabei wur­den zahlre­iche Waf­fen sichergestellt. Die Wehrsport­gruppe zählte zu diesem Zeit­punkt 20 bewaffnete Mit­glieder” (Quelle: Geschichte der AFP) — bei der Akademie wer­den dage­gen nur Worte wieder gegeben.

Siehe auch:
OÖ: Recht­sex­treme ver­sam­meln sich bei AFP-Akademie
Teil 1: Die “Arbeits­ge­mein­schaft für demokratis­che Poli­tik (AFP)”
Teil 2: Geschichte der AFP
Teil 3: Die “Poli­tis­che Akademie der AFP”
Teil 4: Die Jugen­dor­gan­i­sa­tio­nen der AFP