Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Ulrichsberg: „Ohne Zwischenfälle“, nur Nazis ?

Wie zu erwarten, führte der Aufmarsch der Ulrichsberger nicht in die Mitte, sondern wie gewohnt in den braunen Sumpf. Als Redner trat genau der SS-Mann auf, der zuvor von der Ulrichsberggemeinschaft zurückgezogen wurde. Deren Obmann wetterte gegen die „Systemmedien“, und für den Verfassungsschutz war das Ganze eine Veranstaltung ohne Zwischenfälle.

17. Sep. 2012

Spätestens nachdem der Obmann der Ulrichsberger, Hermann Kandussi, die rhetorische Frage gestellt hat: „Was soll denn Schlechtes an der SS sein?“ (Österreich, 15.9.2012), hätten bei der Exekutive die Alarmglocken läuten müssen.

„Er war ein Soldat wie jeder andere“ (Kärntner Tageszeitung, 14.9.2012), setzte Kandussi über den Festredner Herbert Bellschan Mildenburg hinzu, der sich freiwillig zur Waffen-SS gemeldet hatte. Es gibt also nicht nur ein Problem mit dem Festredner, der sich in den letzten Jahren als Freund von Holocaust-Leugnern profiliert hat, sondern auch mit dem Obmann Kandussi und seinen Aussagen zu SS bzw. Waffen-SS. Dass er noch den Nazi-Jargon mit den „Systemmedien“ verwendet, könnte man ihm fast nachsehen: Den könnte er auch den Politikern der FPÖ nachgeplappert haben. Seine Provokationen zu SS und Waffen-SS entsprechen aber dem gewohnten Muster der Verharmlosung und sind nachweislich falsch.

Für den Grazer Rechtshistoriker Martin Polaschek sind solche Aussagen auch strafrechtlich bedenklich: „Zu leugnen, dass Mitglieder der Waffen-SS Kriegsverbrechen begangen haben, fällt eigentlich unter das Verbotsgesetz. Die Gräueltaten der Waffen-SS sind dokumentiert, auch bei Holocaust-Verbrechen.“ (Kurier, 17.9.2012) Rolf Holub, Klubobmann der Grünen im Kärntner Landtag, will die Frage der NS-Wiederbetätigung anhand solcher Aussagen jetzt überprüfen lassen: „Diese unbelehrbaren Zausel da oben auf dem Berg machen Jahr für Jahr das Gleiche. Die lernen nicht dazu.“ (Kurier, 17.9.2012)

Auch andere Fragen sind noch offen und bedürfen nach dem Aufmarsch, der zahlenmäßig weit hinter den Erwartungen der Veranstalter geblieben ist, ebenso dringend einer Klärung: Warum fördert das Land Kärnten mit zumindest 11.000 Euro den Aufmarsch? Warum subventioniert die Stadt Klagenfurt das Vereinslokal der Ulrichsberger und gewährt außerdem Sachsubventionen in ähnlicher Höhe wie das Land?

Dennoch haben sich nur rund 300 Personen am Ulrichsberg versammelt, was allerdings eine ordentliche Pro-Kopf-Subventionsquote ergibt. Der Aufruf über Facebook „Bitte zeigt eure Solidarität, scheint (sic!) zahlreich“ dürfte tatsächlich wörtlich verstanden worden sein von den Kameraden.

Auch Neonazis waren am Berg und am Vorabend schon in Krumpendorf bei der Abendveranstaltung zugegen, bei der der verblichene Jörg Haider 1995 die alten Waffen-SSler als „anständige Menschen“ bezeichnet und damit weltweiten Protest ausgelöst hatte. Nach Informationen des Arbeitskreises gegen den Kärntner Konsens haben die Neonazis eine antifaschistische Kundgebung bedroht, sodass diese abgebrochen werden musste. Die Polizei zeigte sich „weder Willens noch in der Lage (…), die angemeldete Demonstration vor den immer drohender auftretenden Neonazis, die sich zur Feier der Ulrichsberggemeinschaft eingefunden hatten, zu schützen“.

Keine Zwischenfälle eben, nur Nazis! Und davon gibt es in Kärnten ja etliche.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: FPÖ | Holocaustleugnung/-verharmlosung | Kärnten/Koroška | Nationalsozialismus | Neonazismus/Neofaschismus | Veranstaltung | Verbotsgesetz | Verfassungsschutz | Veteranentreffen | Wiederbetätigung

Beitragsnavigation

« Hadersdorf (NÖ), Gmunden (OÖ) : Hakenkreuze
Strache setzt antisemitische Provokation auf Facebook fort »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter