We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 19 Minuten

Kommentiertes Transkript Interview Armin Wolf mit Walter Rosenkranz, ZIB 2, 2.4.2019

Das ZiB2-Inter­view vom 2.4.2019 von Armin Wolf mit dem frei­heit­li­chen Klub­ob­mann Wal­ter Rosen­kranz hat Poten­ti­al, als „legen­dä­res Stück Zeit­ge­schich­te“ in die poli­ti­schen Anna­len ein­zu­ge­hen. Damit es erhal­ten bleibt, haben wir ein Tran­skript ange­fer­tigt. Ein­zel­ne Pas­sa­gen haben wir kom­men­tiert und Ver­wei­se, Bele­ge, Rich­tig­stel­lun­gen angefügt.

4. Apr. 2019
ZiB 2, 2.4.19: Armin Wolf und Walter Rosenkranz
ZiB 2, 2.4.19: Armin Wolf und Walter Rosenkranz

Ein­spie­ler – Armin Wolf (W.): Über all das hät­te ich ger­ne mit FPÖ-Chef Vize­kanz­ler Stra­che gespro­chen, er woll­te nicht zu uns kom­men, aber live im Stu­dio begrü­ße ich jetzt den geschäfts­füh­ren­den FPÖ-Klub­ob­mann im Natio­nal­rat, Wal­ter Rosen­kranz. Guten Abend, vie­len Dank fürs Kommen.

Wal­ter Rosen­kranz (R.): Guten Abend.

W.: Dr. Rosen­kranz, Ihr Par­tei­chef Stra­che hat die Iden­ti­tä­ren mal – ich zitie­re – „jun­ge Akti­vis­ten einer nicht-lin­ken Zivil­ge­sell­schaft“ genannt. Was sind die Iden­ti­tä­ren denn für Sie?

R.: Ja, ich hab sie auch nur medi­al so ken­nen­ge­lernt, dass das vor Jah­ren eine Grup­pe von jun­gen Men­schen waren, die eigent­lich mit den Mit­teln, so wie wir sie bis dato eigent­lich nur von lin­ken Akti­vis­ten gekannt haben – Hör­saal­be­set­zung, irgend­wo Fas­sa­den­klet­tern, Trans­pa­ren­te ent­rol­len – also all das, was zum Bei­spiel, oder auch Green­peace gemacht hat, die sich die­ser Mit­tel bedient haben, um ihre poli­ti­schen Ideen, Pro­gram­me, Sor­gen, Nöte in irgend­ei­ner Form an den Mann zu brin­gen. Das habe ich auch ja bis vor Jah­ren auch für durch­aus erfri­schend gehalten.

W.: Also, sie haben Ihnen gefallen?

R.: Das war für mich etwas Erfri­schen­des, hab i gsagt, aha, das sind jetzt jun­ge Leu­te, die machen etwas genau­so, hat einen gewis­sen Charme gehabt.

W.: Und was hat sich da jetzt geändert?

R.: Na ja, es ist eine poli­ti­sche Bewe­gung, die sehr weit rechts im Spek­trum ist und wo die …

W.: Das war sie damals noch nicht?

R.: So erkenn­bar war sie’s noch nicht.

W.: Wirk­lich?

R.: Nein, für mich noch nicht …

W.: 2014 hat der Ver­fas­sungs­schutz geschrie­ben: „In den Rei­hen befin­den sich amts­be­kann­te Neo­na­zis, und es bestehen Kon­tak­te in ande­re rechts­extre­mis­ti­sche Szenebereiche.“

[Kom­men­tar – Zusam­men­fas­sung des DÖW: Am Bei­spiel der Iden­ti­tä­ren zeigt sich dane­ben, dass die Behör­den nun kri­tisch hin­ter die ideo­lo­gi­schen Selbst­dar­stel­lun­gen der füh­ren­den Akteu­re bli­cken: Es sei­en „jün­ge­re Neo­na­zis und Per­so­nen aus dem stu­den­ti­schen und bur­schen­schaft­li­chen Milieu”, die das aus Frank­reich kom­men­de neue Orga­ni­sa­ti­ons­mo­dell in Öster­reich eta­blier­ten. Die War­nun­gen vor einer angeb­li­chen „Isla­mi­sie­rung” wer­den als „Deck­man­tel” ent­larvt, unter wel­chem „auf einer pseu­do-intel­lek­tu­el­len Grund­la­ge” ver­sucht wer­de, „das eige­ne rassistisch/nationalistisch gepräg­te Welt­bild zu ver­schlei­ern”. Auch sei die öffent­li­che „Distan­zie­rung vom Neo­na­zis­mus […] als tak­ti­sches Manö­ver zu wer­ten, da sich in den Rei­hen der Bewe­gungs­eli­ten amts­be­kann­te Neo­na­zis befin­den und Kon­tak­te in ande­re rechts­extre­mis­ti­sche Sze­n­e­be­rei­che bestehen”. Die nun­meh­ri­ge kri­ti­sche­re Aus­ein­an­der­set­zung mit „neu­rech­ten” Ansät­zen führt zu tref­fen­den Beschrei­bun­gen der­sel­ben: „Was sich vor­der­grün­dig als ‚Kri­tik’ und jüngst als ‚islam­kri­tisch’ auf der Ebe­ne der Mobi­li­sie­rung dar­stellt, trägt in der tat­säch­li­chen Umset­zung oft islam‑, asyl- und frem­den­feind­li­che Züge.” (zum Ver­fas­sungs­schutz­be­richt 2014, S. 19)]

R.: Das schreibt der Ver­fas­sungs­schutz, mir hat er es nicht geschrieben.

[Kom­men­tar: Rosen­kranz war zu dem Zeit­punkt sicher­heits­po­li­ti­scher Spre­cher der FPÖ, Mit­glied des Aus­schus­ses für inne­re Ange­le­gen­hei­ten und ab Juli 2016 Mit­glied des für die Geheim­diens­te und den Ver­fas­sungs­schutz der Repu­blik zustän­di­gen stän­di­gen Unterausschusses.]

Ausschussmitgliedschaften Walter Rosenkranz GP XXV
Aus­schuss­mit­glied­schaf­ten Wal­ter Rosen­kranz GP XXV

W.: Aber der ist ja öffent­lich, der Ver­fas­sungs­schutz­be­richt. [Kom­men­tar: ver­öf­fent­licht im Juli 2015]

R.: Aber ich neh­me an, dass der Ver­fas­sungs­schutz des hat. Und wenn Sie sagen, 2014 … ja, rich­tig, da hat auch das begon­nen, dass man an sich ange­fan­gen hat, die Ver­an­stal­tun­gen auch kri­ti­scher zu sehen, aber nicht alles …

W.: Das Pos­ting vom Herrn Stra­che ist von 2016.

[Kom­men­tar: Stra­che hat mehr­fach von den Iden­ti­tä­ren geteilt.]

R.: … aber nicht alles – auch 2016 hat’s auch eine Ver­an­stal­tung gege­ben, zum Bei­spiel mit’m Kol­le­gen Zan­ger in der Stei­er­mark, aber danach war dann der Pro­zess ein kla­rer, dass man sagt, da möch­te man nicht sich anbie­dern. Bezie­hungs­wei­se auch der Pro­zess war ein kla­rer, der dann letzt­lich zu einem Beschluss in der FPÖ geführt hat – 2018, wo Funk­tio­nä­re auch noch auf­ge­tre­ten sind, wo man gesagt hat, des funk­tio­niert bei uns nicht.

W.: Seit wann gilt das eigent­lich? Und was steht da genau drin? Ich habe die­sen Vor­stands­be­schluss näm­lich heu­te gesucht und weder auf Ihrer Home­page noch in irgend­ei­ner Pres­se­aus­sendung gefunden.

R.: Wenn mich nicht alles täuscht, hät­te das der Chris­ti­an Hafenecker, unser Gene­ral­se­kre­tär, schon ver­öf­fent­licht, aber ich kann’s Ihnen auch aus­wen­dig sagen: Es ist eine Betä­ti­gung bei den Iden­ti­tä­ren und eine Funk­ti­on in der FPÖ nicht kompatibel.

W.: Eine Funk­ti­on. Also ein­fa­che Par­tei­mit­glie­der in der FPÖ dür­fen schon Iden­ti­tä­re sein?

R.: Na, wir können’s nicht kon­trol­lie­ren. Ein ein­fa­ches Par­tei­mit­glied zahlt Mit­glieds­bei­trag, ist Mit­glied, und dann kommt es dar­auf an, ob jemand irgend in einer Form ein kame­rad­schaft­lich fal­sches Ver­hal­ten setzt, ein par­tei­schä­di­gen­des Ver­hal­ten setzt, das sind dann die Aus­schluss­grün­de. Aber als ein­fa­ches Mit­glied … lässt sich nicht kontrollieren.

W.: Also der Herr Sell­ner dürf­te der FPÖ bei­tre­ten als ein­fa­ches Mitglied?

R.: Ich glau­be, der wür­de das nicht tun.

W.: War­um nicht?

R: Weil’s bestimm­te, weil’s bestimm­te Regeln bei uns gibt, dass man nicht auto­ma­tisch Mit­glied wird. Das muss ja jedes Mit­glied, jeder Mit­glieds­wer­ber muss ja da geprüft wer­den, wird ange­schaut, wird gespro­chen mit ihm, mit dem hält man ein Gespräch ab. Und da gibt es auch Grund­sät­ze, des muss man unter­schrei­ben, dass man für den demo­kra­ti­schen Rechts­staat ein­tritt, dass man zum Bei­spiel auch Radi­ka­lis­men in jeder Form ablehnt. Das muss geklärt sein.

W.: Wenn das so klar ist, da ist jetzt doch man­ches ein biss­chen ver­wun­der­lich: Es gibt die­se Web­site Info-Direkt: laut Ver­fas­sungs­schutz mit zum Teil äußerst frem­den­feind­li­chen Inhal­ten, anti­se­mi­ti­schen Ten­den­zen, ver­schwö­rungs­theo­re­ti­schen Ansät­zen. Ist de fac­to eine Wer­be­platt­form für die Iden­ti­tä­ren, die publi­zie­ren dort auch. Und wie man seit heu­te weiß durch die Ober­ös­ter­rei­chi­schen Nach­rich­ten gehört die­se Platt­form zwei FPÖ-Mit­ar­bei­tern in Ober­ös­ter­reich, näm­lich dem Büro­lei­ter des Ver­kehrs­stadt­rats in Linz und einem poli­ti­schen Refe­ren­ten der Lan­des­par­tei. Wie passt denn das zusammen?

[Kom­men­tar: Gesell­schaf­ter Info-Direkt: Micha­el Scharf­mül­ler (40 %), Jan Acker­mei­er (30 %), Ulrich Püschel (30 %)]

R.: Das passt sehr gut zusam­men. Das sind pri­vat­recht­li­che Akti­vi­tä­ten. Und an sich, wenn dort etwas Jour­na­lis­ti­sches steht, dann nehm ich doch an, dass das, was für Sie gilt, näm­lich jour­na­lis­ti­sche Frei­heit und Redak­ti­ons­frei­heit, wird auch für einen Jour­na­lis­ten gel­ten, der dort schreibt.

W.: Also, wenn Sie sagen, FPÖ-Mit­glie­der müs­sen sich von Radi­ka­lis­men distan­zie­ren, und sie gleich­zei­tig eine Web­site betrei­ben, wo drauf­steht „Wir Patrio­ten sit­zen in einem Boot mit Mar­tin Sell­ner“, passt tadel­los zusammen?

[Kom­men­tar: sie­he hier!]

R.: Des passt nicht tadel­los zusam­men, aber ich neh­me an, dass die­ser Bei­trag und die­se Kari­ka­tur – ich glau­be, es ist eine Kari­ka­tur – dass das unter die Fra­ge der jour­na­lis­ti­schen Frei­heit fällt.

W.: Aber sol­len sol­che Leu­te für die FPÖ arbei­ten? Die arbei­ten für die FPÖ.

R.: Na, sofern sie ihre Arbeit auch gut machen, war­um auch nicht, wir haben kei­ne Berufsverbote.

W.: Das ver­ste­he ich aber jetzt nicht ganz. Wenn man sich für die Iden­ti­tä­ren engagiert …

R.: Ja, also Herr Wolf, Sie wer­den viel­leicht man­ches auch nicht verstehen.

W.: Das stimmt, ich bemü­he mich ja sehr, es zu ver­ste­hen. Wenn man für die Iden­ti­tä­ren sich enga­giert, kann man kei­ne Funk­ti­on in der FPÖ haben. Aber man kann sich so für die Iden­ti­tä­ren enga­gie­ren und kann gleich­zei­tig für wich­ti­ge FPÖ-Poli­ti­ker arbei­ten. Das geht?

R.: Das wird gehen, ja.

W.: Ist das ganz logisch? Also, mir kommt’s ein biss­chen nicht logisch vor.

R.: Durch­aus, durch­aus, weil in die­sem Blatt ist es an sich die jour­na­lis­ti­sche Frei­heit, die hier gewahrt ist. War­um sol­len sich Eigen­tü­mer in die Blatt­li­nie so ein­mi­schen? Wol­len Sie das, Herr, Herr Wolf?

W.: Ah, i glau­be, jo, ich fän­de das eigent­lich rela­tiv ver­nünf­tig, wenn die Eigen­tü­mer dar­auf schau­en, was da schaut, was da steht. Sie nicht? Also es passt zusam­men, gut.

R.: Das ist jour­na­lis­ti­sche Freiheit.

W.: Jetzt gibt’s ja noch ande­re Berüh­rungs­punk­te. Wie gefällt Ihnen zum Bei­spiel, dass der Gra­zer FPÖ-Gemein­de­rat Hein­rich Sickl, auch Chef des Frei­heit­li­chen Aka­de­mi­ker­ver­ban­des, eine Woh­nung an die Iden­ti­tä­ren ver­mie­tet, die die­se als eine ihrer bei­den Öster­reich-Zen­tra­len nützen?

R.: Das ist das öster­rei­chi­sche Miet­recht. Ich weiß nicht, wann er das ver­mie­tet hat, aber …

W: 2011, glau­be ich.

[Kom­men­tar: Es war seit März 2016, sie­he hier]

R.: 2011, da wird’s auch noch kei­ne Berüh­rungs­ängs­te gege­ben haben. Und ich, Sie ken­nen wahr­schein­lich das öster­rei­chi­sche Miet­recht auch so: Die Fra­ge der poli­ti­schen, der Aus­rich­tung, der Ideo­lo­gie und so wei­ter ist nicht als Kün­di­gungs­grund drin­nen, das gibt es bei uns nicht.

W.: Sie mei­nen, er wür­de sie kün­di­gen, wenn er könnte?

R.: Das weiß ich nicht, da muss man den Herrn Sickl fragen.

W.: Okay, wenn er sei­ne Woh­nung an einen Sala­fis­ten­pre­di­ger ver­mie­ten wür­de, wür­den Sie es dann auch so gelas­sen sehen?

R.: Das wür­de ich auch so gelas­sen sehen, weil Pri­vat­au­to­no­mie ist Pri­vat­au­to­no­mie bei einem Miet­ver­trag. Ich glau­be, Sie wer­den eines sehen, und das ver­folgt uns ja jetzt ein biss­chen von der ver­ei­nig­ten Lin­ken: Die wol­len uns jetzt mitt­ler­wei­le sogar schon offen­sicht­lich bei Miet­ver­trä­gen einen Fra­ge­bo­gen aus­fül­len, wel­cher poli­ti­schen Gesin­nung gehö­ren Sie an, und so wei­ter. Das gibt es bei uns Gott sei Dank noch nicht.

W.: Aber ist es nicht auf­fäl­lig, dass es genau zwei Öster­reich-Zen­tra­len gibt der Iden­ti­tä­ren: Die eine ist bei einem Gra­zer FPÖ-Gemein­de­rat, die ande­re ist in einer Lin­zer Vil­la, die einem FPÖ-nahen Stu­den­ten­ver­ein gehört und in der eine Bur­schen­schaft sitzt, in der lau­ter füh­ren­de ober­ös­ter­rei­chi­sche FPÖ-Poli­ti­ker sit­zen. Ist das ein Zufall?

R.: Da sind Sie, was die Wahr­heit Ihrer Fra­ge jetzt betrifft, den Gehalt dahin­ter, nicht ganz am letz­ten Stand. Das müs­sen bereits Medi­en wider­ru­fen, Sie wer­den es mor­gen schon lesen.

[Kom­men­tar: Die Ober­ös­ter­rei­chi­schen Nach­rich­ten dazu am 3.4.19: „Dort behaup­te­te am Diens­tag­abend FP-Klub­ob­mann Wal­ter Rosen­kranz im Inter­view mit Armin Wolf (das Video sehen Sie wei­ter unten), dass es nicht rich­tig sei, dass die rechts­extre­me Iden­ti­tä­re Bewe­gung in der Vil­la Hagen in Linz, die einem FP-nahen Ver­ein gehört, einen ihrer Stütz­punk­te in Öster­reich habe. Ent­spre­chen­de Medi­en­be­rich­te — damit mein­te er wohl die OÖN — wür­den kor­ri­giert werden.
Rosen­kranz irrt: Es gibt dazu nichts zu kor­ri­gie­ren. Die OÖN hal­ten dar­an fest, dass die Iden­ti­tä­ren in der Vil­la Hagen ein „patrio­ti­sches Zen­trum“ — das so genann­te „Khe­ven­hül­ler Zen­trum“ — haben.“]

W.: Näm­lich?

R.: Weil es ein­fach nicht rich­tig ist, dass dort die Iden­ti­tä­ren Mie­ter waren, einen Sitz haben etc. Die Mieterliste …

W.: Wie kom­men Sie darauf?

R.: Weil ich die Kla­ge gese­hen habe, weil ich auch die ent­spre­chen­den Unter­la­gen dafür habe, die mir die­ser Haus­ver­ein, den’s dort gibt, die Eigen­tü­mer zur Ver­fü­gung gestellt haben, weil jetzt zum Bei­spiel auch behaup­tet wor­den ist, dass dort eine Haus­durch­su­chung statt­ge­fun­den hat, weil mir vor­liegt der Bericht des Lan­des­ver­fas­sungs­schut­zes, dass dort nie eine Haus­durch­su­chung war. Es stimmt ein­fach nicht, und mor­gen kön­nen Sie es sogar lesen.

W.: Aber ich habe nicht behaup­tet, dass es dort eine Haus­durch­su­chung gab, sehr wohl aber haben die …

R.: In den Medi­en wur­de es …

W.: … sehr wohl aber haben die Iden­ti­tä­ren die­se Adres­se bis vor­ges­tern auf ihrer Home­page als Sitz ihrer Öster­reich-Zen­tra­le angegeben.

[Kom­men­tar: Screen­shot Adres­se Khe­ven­hül­ler-Zen­trum in Linz]

aus Recherche zum Khevenhüller-Zentrum "EINE BURSCHENSCHAFT, EINE PARTEI, DIE IB UND EINE VILLA"
aus Recher­che zum Khe­ven­hül­ler-Zen­trum „EINE BURSCHENSCHAFT, EINE PARTEI, DIE IB UND EINE VILLA”

R.: Dann war das falsch. Dann dürf­te ein Mie­ter, wel­cher auch immer von die­sen vie­len, oder jemand ande­rer das fälsch­lich ange­ge­ben haben. Es stimmt nur nicht.

[Kom­men­tar: Ober­ös­ter­rei­chi­schen Nach­rich­ten am 3.4.19: „Auch Mar­tin Sell­ner, Chef der Iden­ti­tä­ren in Öster­reich, macht kein Geheim­nis aus dem Iden­ti­tä­ren-Zen­trum in der Vil­la Hagen. In einem You­tube-Video von Mon­tag sagt Sell­ner wört­lich, dass sich ‚dort Iden­ti­tä­re im Kel­ler ein­ge­mie­tet und dort das Khe­ven­hül­ler-Zen­trum haben.’“]

W.: Gut, also da waren nie Iden­ti­tä­re im Haus, ist nie jeman­dem aufgefallen?

R.: Das kann ich, das kann ich nicht sagen. Ich war selbst nie dort, ich wür­de auch kei­nen ein­zi­gen Iden­ti­tä­ren ken­nen, nicht ein­mal den Herrn Sell­ner, wenn er auf der Stra­ße 50 Zen­ti­me­ter an mir vorbeigeht.

[Kom­men­tar: Am 28.3.19 ver­wies Rosen­kranz im Natio­nal­rat auf ein Bild, das Sell­ner mit Bun­des­prä­si­dent Van der Bel­len zeigt.]

Walter Rosenkranz am 28.3.19 im Nationalrat mit Bild von Martin Sellner (Tweet von Mark J. Mitterhuber)
Wal­ter Rosen­kranz am 28.3.19 im Natio­nal­rat mit Bild von Mar­tin Sell­ner (Tweet von Mark J. Mitterhuber)

W.: Jetzt gibt’s ja noch ande­re FPÖ-Poli­ti­ker, zum Bei­spiel Ihren Abge­ord­ne­ten Zan­ger, den Sie vor­her schon erwähnt haben.

R.: Ja.

W.: Der hat 2016 auf einer IB-Kund­ge­bung gespro­chen, ganz stolz ein Foto davon auf Face­book gepostet.

[Kom­men­tar: Face­book-Ein­trag von Wolf­gang Zan­ger 13.2.19 – Bild wur­de aus urhe­ber­recht­li­chen Grün­den entfernt.]

Wolfgang Zanger bei einer Identitären-Kundgebung in Judenburg am 13.2.16
Wolf­gang Zan­ger bei einer Iden­ti­tä­ren-Kund­ge­bung in Juden­burg am 13.2.16

R.: Ja.

W.: Der Ring Frei­heit­li­cher Jugend macht gemein­sa­me Ver­an­stal­tun­gen regel­mä­ßig mit den Iden­ti­tä­ren, unter dem Titel ein­mal auch „Gro­ßer Aus­tausch“ – so hieß übri­gens auch das Mani­fest des Neu­see­land-Atten­tä­ters. Prak­tisch alles füh­ren­den Iden­ti­tä­ren sind Mit­glied in schla­gen­den Bur­schen­schaf­ten, in denen auch füh­ren­de FPÖ-Poli­ti­ker Mit­glied sind. Und gleich­zei­tig sagt der FPÖ-Gene­ral­se­kre­tär ges­tern, das sind abstru­se Ver­su­che, ein Nahe­ver­hält­nis von FPÖ und Iden­ti­tä­ren zu kon­stru­ie­ren. Ist das nicht ein biss­chen ein abstru­ser Ver­such, so zu tun, als hät­ten Iden­ti­tä­re und FPÖ gar nichts mit­ein­an­der zu tun?

R.: Herr Wolf, i bin selbst Bur­schen­schaf­ter, i bin selbst Mit­glied einer Bur­schen­schaft, und ich ken­ne kei­nen ein­zi­gen von denen in mei­nem Umfeld oder sonst irgend­wo, der dort in irgend­ei­ner Form füh­rend bei den Iden­ti­tä­ren wäre. Der Herr Sell­ner war mei­nes Wis­sens nach, aber das beruht nur auf Zei­tungs­wis­sen, ein­mal Mit­glied in der Bur­schen­schaft Olym­pia und ist dort weggegangen.

W.: Der Grün­der der Iden­ti­tä­ren in Öster­reich ist noch immer Mit­glied der Bur­schen­schaft Olym­pia, dort sind meh­re­re FPÖ-Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te auch Mitglied.

R.: Wer ist das?

W.: Herr Markovics.

R.: Herr Markovics …

W.: Alex­an­der Mar­ko­vics, hat die Iden­ti­tä­ren in Öster­reich gegrün­det, ist viel in Medi­en auf­ge­tre­ten. Stört Sie nicht?

R.: Ich ken­ne ihn nicht, inter­es­siert mich nicht.

[Komen­tar: Alex­an­der Mar­ko­vics bei einer Kund­ge­bung im Febru­ar 2016 in Wie­ner Neu­stadt, bei der auch Wal­ter Rosen­kranz als Red­ner auftrat.]

Kundgebung Wiener Neustadt 25.2.16 Alexander Markovics (Screenshot Video Youtube Esterreicherr)
Kund­ge­bung Wie­ner Neu­stadt 25.2.16 Alex­an­der Mar­ko­vics (Screen­shot Video You­tube Esterreicherr)

W.: Innen­mi­nis­ter Kickl, ken­nen Sie schon, ist 2016 der Stargast …

R: Ja, kein Bur­schen­schaft­ler, kein Identitärer.

W: Genau, und trotz­dem ist er 2016 als Star­gast bei einem rechts­extre­men Kon­gress auf­ge­tre­ten, an dem Iden­ti­tä­re füh­rend betei­ligt waren. Und jetzt sol­len sei­ne Behör­den unter­su­chen, ob man die­sen Ver­ein auf­lö­sen kann. Erwar­ten Sie sich da viel?

R.: Ja.

W.: Näm­lich?

R.: War­um? Weil das Innen­mi­nis­te­ri­um kein Par­tei­ap­pa­rat ist, son­dern eine Behör­de, die auf Basis der Rechts­staat­lich­keit arbei­tet. Und genau das ist das, was wir auch ein­for­dern im Umgang mit Rechts­extre­mis­ten, Links­extre­mis­ten, isla­mi­schen Extre­mis­ten, kurz­um: mit allen, die rote Linie ist der Rechts­staat dabei. Und Iden­ti­tä­re als Ver­ein kön­nen so wie ande­re auf dem ande­ren poli­ti­schen Spek­trum arbei­ten, so lang sie sich an die Rechts­ord­nung hal­ten. Sobald’s bei Straf­tat, sobald’s bei Ter­ro­ris­mus, sobald’s bei Gewalt anfängt, bei Staats­feind­lich­keit, bei Kampf gegen die Demo­kra­tie, dann ist auch für den Staat in einer demo­kra­ti­schen Ver­fasst­heit Ende.

W.: Fin­den Sie es gut, dass Herr Kickl, damals Gene­ral­se­kre­tär der FPÖ, noch nicht Innen­mi­nis­ter, bei so einem Kon­gress auf­tritt, den der Ver­fas­sungs­schutz immer­hin als Ver­net­zungs­tref­fen der rech­ten Sze­ne bezeich­net hat?

R.: Was der Ver­fas­sungs­schutz, vor allem auch die dama­li­ge Refe­ren­tin, die das gemacht hat, die ist ja im BVT-Aus­schuss drin­nen gewe­sen, die hat gesagt, was dort statt­fin­det und wel­che Bedro­hungs­sze­na­ri­en es dort gibt, ins­be­son­de­re von den Links­extre­mis­ten, die dort die Gegen­ver­an­stal­tun­gen machen – also ich glau­be – auch die­sen Bericht hät­te ich mit – also ich glau­be, ein Gene­ral­se­kre­tär der FPÖ kann über­all spre­chen, so wie ich auch, wenn ich ein­ge­la­den bin, auch über­all spreche.

W.: Ich glau­be, Sie haben sich ein biss­chen geirrt. Die­sen Bericht, den Sie zitie­ren, hat nicht die­se Refe­ren­tin geschrie­ben, son­dern der Ver­fas­sungs­schutz Ober­ös­ter­reich, und da geht es auch nicht pri­mär um die lin­ken Bedro­hun­gen, son­dern auch um die Veranstaltungen.

[Kom­men­tar: Die Ein­schät­zung kam vom BVT und nicht vom LVT, wie das Land Ober­ös­ter­reich ver­öf­fent­lich­te: „‚Zum „Kon­gress: Ver­tei­di­ger Euro­pas“ am 29. Okto­ber 2016 in Linz lie­gen aktu­ell – trotz der mög­li­chen Teil­nah­me von Per­so­nen aus dem rechts­extre­mis­ti­schen Lager – kei­ne Infor­ma­tio­nen vor, die eine per se straf­rechts- bzw. ver­bots­ge­setz­wid­ri­ge Ver­an­stal­tung, der im Vor­hin­ein sicher­heits­be­hörd­lich ent­ge­gen zu tre­ten wäre, erwar­ten las­sen’, heißt es in einer vom Land Ober­ös­ter­reich ange­for­der­ten Gefährdungs­einschätzung des Bun­des­am­tes für Ver­fas­sungs­schutz und Terrorismusbekämpfung.“]

R.: Die Frau, die Frau G.? BVT, Gefähr­dungs­ein­schät­zung Euro­päi­sches Forum Linz, Kon­gress „Ver­tei­di­ger Euro­pas“, 20., 29. Okto­ber 2016 in Linz. Das liegt vor, die Gefährdungseinschätzung.

W.: Genau. Kommt, kommt vom Lan­des­amt in Ober­ös­ter­reich, vom Verfassungsschutzlandesamt.

R.: Aber ent­schul­di­gen Sie, des, das kön­nen Sie mir jetzt olles erzäh­len. Ich habe den hier, der gezeich­net ist von der Refe­ren­tin, die medi­al bekannt ist, im BVT. Hier steht BVT. Es kann sein, dass der Lan­des­ver­fas­sungs­schutz zuar­bei­tet und viel­leicht auch Pas­sa­gen dort über­nom­men wird, aber des ist der Bericht. Wenn Sie wol­len, ich kann Ihnen ihn sogar da lassen.

W.: Ich habe den Bericht da.

R.: Ah, Sie haben ihn eh? Aha.

W.: Ja, wir reden genau über den glei­chen Bericht.

R.: Na dann. Weil Sie sagen Lan­des­ver­fas­sungs­schutz, und ich sog BVT, also dann passt es ja nicht ganz.

W.: Gut. Jetzt scheint ja der Bun­des­kanz­ler ein biss­chen skep­tisch zu sein, was all die­se Aus­künf­te von Ihnen und Ihrer Par­tei in den letz­ten Tagen betrifft. Er ver­langt, dass sich die FPÖ nicht schwam­mig, son­dern ganz klar von Rechts­extre­men abgrenzt. Wie kommt er denn auf die Idee, wenn das alles so klar ist?

R.: Na ja, wenn’s Medi­en­be­rich­te gibt, die sich im Nach­hin­ein sogar als falsch her­aus­stel­len, wie zum Bei­spiel einen, Berich­te über, gera­de über die­se Vil­la in Linz, das mor­gen auch, oder in den nächs­ten Tagen, ich glau­be, heu­te ist ein Ver­gleich erzielt wor­den nach einer Kla­ge, nach einer ent­spre­chen­den – dass viel­leicht man­ches nicht die ech­te Infor­ma­ti­on da ist. Und ich möch­te eines haben, dass man, was die Bedro­hungs­sze­na­ri­en, auch sei­tens der Iden­ti­tä­ren betrifft, dass hier tat­säch­lich der Rechts­staat end­lich ein­mal arbei­tet und nicht nur Anwür­fe, Ver­däch­ti­gun­gen von einer klar moti­vier­ten – ja, ich sage es ganz klar: lin­ken Sei­te mit dem Poten­ti­al von eher Anwer­fen, Anpat­zen pas­siert, son­dern ich erwar­te mir hier eigent­lich eine rasche Auf­klä­rung, was dort pas­siert. Das BVT arbei­tet zu, aber letzt­lich müs­sen die Jus­tiz­be­hör­den, Staats­an­walt­schaft im Wir­kungs­be­reich des Jus­tiz­mi­nis­ters, bei Jus­tiz­mi­nis­ter Moser ein­mal da klar sagen, wie weit sind die Auf­klä­run­gen dabei, wie weit geht es hier um straf­recht­li­che rele­van­te, staats­feind­li­che Aktio­nen, weil nur das ist eine Vor­fra­ge, bei der man bei man bei einer Ver­eins­auf­lö­sung dann tat­säch­lich etwas machen kann.

W.: I hätt jetzt nicht erwar­tet, dass Sie den Bun­des­kanz­ler als von lin­ker Sei­te und mit Anwer­fen und Anpat­zen in Ver­bin­dung bringen.

R.: Nein, er hört das ja auch. Er hört das auch, und vor allem liest er auch Medi­en, wo fal­sche Din­ge drin­nen ste­hen. Und ich ver­ste­he es, wenn der Bun­des­kanz­ler in die­ser Bun­des­re­gie­rung sagt, was ist da los, ich möch­te die Klä­rung haben. Aber die­se Klä­rung hat statt­ge­fun­den. Und er will eigent­lich auch nichts ande­res, als dass er sagt, die Iden­ti­tä­ren soll man auf­lö­sen, wenn der Rechts­staat das her­gibt. Und ich halt’s auch mit’m Bun­des­prä­si­dent Van der Bel­len, der gesagt hat, eine Ver­eins­auf­lö­sung, das muss man sich drei­mal gut über­le­gen, weil wir sind noch in einem demo­kra­tisch ver­fass­ten Ver­fas­sungs­staat und Rechts­staat, und da kann man net nur sagen, poli­tisch pas­sen mir die nicht, drum löse ich sie auf. Und des funk­tio­niert nicht.

W.: Sie haben den Bun­des­kanz­ler jetzt ein biss­chen unge…, unkor­rekt zitiert. Er hat nicht gesagt, er möch­te die Iden­ti­tä­ren auf­lö­sen, er hat gesagt, das möch­te er prü­fen. Aber er hat ges­tern geschrie­ben: Jede Art der Ver­flech­tung zu den Iden­ti­tä­ren von der FPÖ gehört aufgelöst.

R.: Ja, das ist so.

W: Aber die Miet­ver­trä­ge und so sind davon nicht betroffen.

R.: Na, ent­schul­di­gen Sie sehr, also wos kann jetzt … recht­lich … prü­fen Sie das ein­mal recht­lich, wie ein Ver­mie­ter agie­ren kann, und wir befin­den uns im Bereich der Pri­vat­au­to­no­mie, dass der sogt, mir passt jetzt auf ein­mal Dei­ne Nase nicht, Du fliegst raus. Das funk­tio­niert nicht so ein­fach. Es geht ums Poli­ti­sche, es geht ums Politische.

W.: Hat der Herr Sickl das pro­biert, Ihr FPÖ-Gemeinderat?

R: Das weiß ich nicht, das müs­sen Sie ihn fragen.

W.: Aber das wäre ja mög­li­cher­wei­se ein State­ment, dass er sagt: Ich möch­te die nicht als Mie­ter, ich wer­de sie nicht los, aber ich wür­de sie gern kün­di­gen, es geht halt viel­leicht recht­lich nicht.

R.: Da muss man ihn fra­gen. Und mir ist es nicht nur inter­es­siert, wer wel­che State­ments abgibt, son­dern für mich sind Fak­ten wich­tig, für mich sind Tat­sa­chen wich­tig, und das alles auf Basis der Rechts­ord­nung. Und da g’hört eine ver­fas­sungs­ge­mä­ße Über­prü­fung eines Ver­eins auf Straf­recht genau­so dazu wie das öster­rei­chi­sche Miet­recht — das gilt für alle, für links­extrem bis rechts­extrem. Es gilt für alle.

W.: Gut. Letz­te Fra­ge, wir sind weit, weit über der Zeit, eine Fra­ge aber noch: Was wur­de eigent­lich aus die­ser FPÖ-His­to­ri­ker­kom­mis­si­on, die ein­ge­setzt wur­de nach der letz­ten Debat­te vor einem Jahr rund um die Bur­schen­schaf­ten, Ger­ma­nia, Lie­der­buch und so wei­ter? Damals hat der Par­tei­chef gesagt, die soll sich scho­nungs­los mit den Feh­lern der eige­nen Ver­gan­gen­heit aus­ein­an­der­set­zen. Und Sie haben vor einem Jahr hier im Stu­dio gesagt, wört­lich: „Die­se Kom­mis­si­on soll zumin­dest einen ers­ten wich­ti­gen Bericht nach dem Som­mer vor­le­gen.“ Da war Som­mer 2018 gemeint.

R.: Rich­tig.

W.: Es ist jetzt schon auch noch nach dem Som­mer 2018, aber ich glau­be, Sie haben was ande­res gemeint. Wo ist denn der Bericht?

R.: Ich habe ursprüng­lich was ande­res gemeint, und er wird kom­men. Ich weiß, dass die laufenden …

W.: Wann denn?

R.: Das sage ich Ihnen jetzt nicht, weil sonst sit­zen wir viel­leicht in zwei Wochen hier und Sie fra­gen mich wie­der. Er wird für Sie kom­men und er wird auf­grund der Autoren, die drin­nen sind, ein für Sie sehr befrie­di­gen­der und auf­schluss­rei­cher Bericht sein.

W.: Vor den Som­mer­fe­ri­en heuer?

R.: Ich kann es und will es nicht sagen. Da habe ich mir schon ein­mal die Zun­ge ver­brannt, und ich lerne.

W.: Herr Klub­ob­mann, dan­ke für den Besuch im Studio.

R.: Ger­ne.

Nachspiel auf Twitter:

Twitter Hafenecker-Wolf
Twit­ter Hafenecker-Wolf
Twitter Höbart-Wolf
Twit­ter Höbart-Wolf
Twitter Höbart-Wolf
Twit­ter Höbart-Wolf

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: FPÖ | Identitäre | Info-Direkt | Neonazismus/Neofaschismus | Oberösterreich | Österreich | Rechtsextremismus | Steiermark | Verfassungsschutz

Beitragsnavigation

« Blaue Peinlichkeiten und Nebelgranaten zu den Identitären
„Freilich“ freiheitlich & identitär – Zur 2. Ausgabe des Aula-Nachfolgemagazins  »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter