Wien: Hakenkreuze und ein SchreckschussLesezeit: 1 Minute

Die ‚Akti­vi­tä­ten‘ der vier Jugend­li­chen (im Alter von 17 bis 22) fan­den schon im Mai die­ses Jah­res, genau­er zwi­schen 4. und 9. Mai in der Donau­stadt statt. In die­sen weni­gen Tagen durch­pflüg­ten sie den Bezirk, schmier­ten Haken­kreu­ze, sta­chen Rei­fen auf, tra­ten Sei­ten­spie­gel ein und Motor­rä­der um. War­um es erst jetzt Infor­ma­tio­nen zu den Vor­fäl­len vom […]

10. Sep 2015

Ent­deckt wur­den die vier Jugend­li­chen näm­lich schon am 9. Mai, schreibt die APA. Eine 18-Jäh­ri­ge hat näm­lich den Poli­zei­not­ruf alar­miert, als sie die Jugend­li­chen an die­sem Tag wie­der auf der Stra­ße mit ihrem PKW her­um­kur­ven sah. Die jun­ge Frau hat­te in ihnen jene Typen wie­der­erkannt, von denen sie einer am 4. Mai mit einer Schreck­schuss­pis­to­le bedroht und mit einem Schuss auch so ernst­haft im Bereich eines Ohrs ver­letzt hat­te, dass sie im Kran­ken­haus behan­delt wer­den muss­te. Die vier Jugend­li­chen hat­ten damals am Biber­hau­fen­weg ein Auto demo­liert, wodurch die 18-Jäh­ri­ge mun­ter wur­de und mit ihrem Freund nach­schau­en ging. Dabei wur­de sie von dem 22-Jäh­ri­gen mit der Schreck­schuss­pis­to­le attackiert.

Den Vor­fall hat­te sie damals nicht ange­zeigt, am 9. Mai aller­dings die Poli­zei alar­miert, die das Quar­tett dann in der Brei­ten­leer Stra­ße anhielt. Bei der fol­gen­den Durch­su­chung des PKWs „konn­ten neben der Schreck­schuss­pis­to­le auch ein Schlag­ring, ein Base­ball­schlä­ger, ein Mes­ser und meh­re­re Lack-Spray­do­sen sicher­ge­stellt wer­den“ (OTS Poli­zei). In den Ein­ver­nah­men gaben sich die Ver­däch­ti­gen teil­ge­stän­dig. Sie wur­den wegen schwe­rer Sach­be­schä­di­gung, schwe­rer Nöti­gung, Ver­stoß gegen das Waf­fen­ge­setz und Ver­dacht der NS-Wie­der­be­tä­ti­gung angezeigt.

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