Strache verbreitet Nikolo-Falschmeldung und Goebbels-Zitat auf Facebook

Übelste Postings zu alljährlicher FPÖ-Hetzbehauptung.

Wien (OTS) – „Wie in vielen der letzten Jahre verbreitet die FPÖ heuer wieder die falsche Behauptung, dass Nikolos in Wiener Kindergärten verboten seien“, kritisiert Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen. „Ein kurzer Anruf beim angesprochenen Kindergarten hätte ergeben, dass es dort eine Nikolofeier gab“, so Öllinger.


Die Angst um Nikolo, Schnitzel und Sparschwein vom 6. Dezember 2006

Die jährliche FPÖ-Falschmeldung zu Nikolo ist eine seit Jahren geübte Tradition der Partei, die viele Verbreiter und schließlich auch Eingang in das Hassmanifest des Massenmörders von Norwegen gefunden hat. „Dass Strache diese Falschmeldung im Wissen, dass sie zur Rechtfertigung eines Massenmordes herangezogen wurde, weiterhin verbreitet, spricht Bände“, so Öllinger. „Ebenso ist es auffällig, dass auf seiner Facebookseite seit nunmehr Stunden Mordaufforderungen, Hassbotschaften und sogar Goebbels-Zitate aus der Sportpalastrede zu finden sind, ohne gelöscht zu werden.“

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