Martin Graf, sein Gruselkabinett und Zyklon B bei Hellas

Die Gratiszeitung „heute“ hat sich in ihrer Aus­gabe vom 21.9. mit den Mitar­beit­ern von Mar­tin Graf beschäftigt und die Ergeb­nisse unter dem Titel „Das Gruselk­a­bi­nett des Mar­tin Graf“ zusammengefasst.

Dem sehr knap­pen Bericht ist nicht viel hinzuzufü­gen. Klaus Egger, der im Beitrag vorgestellt wird, ist schon in der Ver­gan­gen­heit unan­genehm aufge­fall­en. 2009 hat­te er etwa als Bezirk­srat der FPÖ anlässlich eines Gedenkens an die Opfer des Nation­al­sozial­is­mus den für die FPÖ nicht untyp­is­chen und beze­ich­nen­den Stand­punkt vertreten, dass es mit dem Gedenken ein­mal genug sein müsse.
Ver­mut­lich hat der (auf)rechte Ref­er­ent aus diesem Grund auch heftig bei seinem Präsi­den­ten gegen das „Heldenge­denken“ der Burschen­schafter am 8. Mai protestiert….Und gegen das „Heldenge­denken“ am Ulrichs­berg sowieso!

Was uns aber fast noch mehr inter­essiert als die stramme Hal­tung sein­er Mitar­beit­er ist das Wirken des Drit­ten Präsi­den­ten des Nation­al­rats selb­st. Auch wenn er erst vor kurzem Mücke machen musste nach seinem Ver­such, Wern­er Königshofer noch eine weit­ere Chance zu geben: Mar­tin Graf hat auch noch andere Betä­ti­gungs­felder. Der Dritte Präsi­dent ist auch erster Präsi­dent. Beim Fußbal­lk­lub Hel­las Kagran, dem er vorste­ht, hat er seinen früheren Mitar­beit­er und „Aufruhr“-Besteller Mar­cus Vet­ter als Kan­ti­neur unterge­bracht. Und auch son­st hat sich das Kli­ma beim FC Hel­las Kagran deut­lich verän­dert. Eine Klimabeschrei­bung liefert die Fußball-Zeitschrift „ballester­er“. Die Fan­gruppe Unsterblich, die eigentlich beim FK Aus­tria Wien ange­siedelt und von Nazi-Hooli­gans und FPÖ-affinen Per­so­n­en durch­set­zt ist, hat dem FC Hel­las Kagran im Cup-Spiel gegen Wack­er Inns­bruck mit Nazi-Sprüchen Sup­port gegeben.

Höch­ste Zeit, dass wir uns dem­nächst auch wieder ein­mal mit dem Wirken von Mar­tin Graf auseinandersetzen!