Werner Herbert, Königshofer und Alpen-Donau

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Der Stan­dard berich­tet über das Vor­ha­ben des Anwalt Georg Zan­ger eine dis­zi­pli­nar­recht­li­che Anzei­ge wegen „poli­zei­schä­di­gen­den Ver­hal­tens” gegen Wer­ner Her­bert ein­zu­brin­gen. Her­bert hat­te behaup­tet, dass das ver­wen­de­te Bild in einer Aus­sendung der Akti­ons­ge­mein­schaft Unab­hän­gi­ger und Frei­heit­li­cher (AUF), mit dem die Schwer­ar­beit der Poli­zei dar­ge­stellt wer­den soll, kei­nen „geschicht­li­chen Bezug auf die KZ-Zwangs­ar­beit” auf­wei­se. Tat­säch­lich ist das Bild aber ein Aqua­rell, das KZ-Häft­lin­ge in einer Gie­ße­rei im KZ Sachen­hau­sen zeigt. (AUF: Lügen und Ver­harm­lo­sun­gen zu KZ-Ver­gleich)

Der FPÖ-Abge­ord­ne­te Her­bert war es auch, der ver­such­te Königs­ho­fer zu hel­fen, in dem er eine par­la­men­ta­risch Anfra­ge an das Innen­mi­nis­te­ri­um stell­te. Dabei ver­wen­de­te Her­bert, wenig geschickt, ein Mail von Alpen-Donau.info, die die­se an Königs­ho­fer schick­ten. Der Brief der Neo­na­zis an Königs­ho­fer ende­te mit: „Wir ver­blei­ben mit bes­ten Grü­ßen, Alpen-Donau.info”

Sie­he auch: derstandard.at — Anfra­ge mit Neo­na­zi-Emp­feh­lung im Parlament