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Filter Schlagwort: Protest

Wochenschau KW 19/22 (Teil 2)

Eine gute Nachricht, deren es viel zu wenige gibt: Das ein­st­mals größte Recht­sex­tremen­tr­e­f­fen Europas, das faschis­tis­che Ustaša-Tre­f­fen in Bleiburg/Pliberk, ist Geschichte. Die staatlichen Restrik­tio­nen haben Wirkung gezeigt, nur zum Gedenken ohne Zelt­fest­treiben und Saufer­ei kamen nur mehr an die 100 Per­so­n­en. Sehr brisant ist der Fall ein­er niederöster­re­ichis­chen Exeku­tivbeamtin, die ille­gal Waf­fen, die bei der Polizei abgegeben wur­den, abgezweigt und weit­er­verkauft haben soll. Weit­er…

Worst of Eiernockerl 2022 (Teil 1): Gasthäuser & Proteste

Eiernockerl um 8,80 € in einem Wiener Gasthaus

In diesem Jahr sind vor allem zwei Gasthäuser in den Blick­punkt der öffentlichen Aufmerk­samkeit gerückt: eines in der Wiener Josef­s­tadt, ein anderes in Graz. Bei­de hat­ten just am 20.4. die Eier­nock­erl mit grünem Salat im Menüange­bot und das um einen sym­bol­trächti­gen Preis, näm­lich um 8,80 Euro. Proteste fol­gten, nicht nur bei diesen zwei Lokalen. Weit­er…

Holocaust-Überlebende zu Putins Krieg gegen die Ukraine

Die Bun­desvere­ini­gung „Phönix aus der Asche. Die Über­leben­den der Hölle des Holo­caust e.V”, die sich um Holo­caust-Über­lebende aus der ehe­ma­li­gen Sow­je­tu­nion küm­mert, hat eine Erk­lärung zu Putins Angriff­skrieg auf die Ukraine veröf­fentlicht.  Weit­er…

Causa Tauschitz: ein unzumutbares Stück Österreich

Presseaktion 15.09.08 vor dem Verteidigungsministerium gegen die Teilnahme des Bundesheers am Ulrichsbergtreffen (© u-berg.at)

Die Affäre Tauschitz ist ein Stück Öster­re­ich mit beson­derem Kärnt­ner Touch und hat zudem alle Ingre­dien­zen, die für die derzeit­ige ÖVP kon­sti­tu­tiv sind. Hans Rausch­er resümiert im Stan­dard, sie zeige endgültig, dass die Posten­ver­gabe-Agen­tur ÖVP alle Maßstäbe ver­loren hat und nicht mehr weiß, was man dem Staat zumuten kann“. Wir reka­pit­ulieren. Weit­er…

Bleiburg/Pliberk: Ist das Verbot des Ustaša-Treffens schon sicher?

Der jährliche Auf­marsch in Bleiburg/Pliberk, wo Faschis­ten, Neon­azis und Recht­sex­treme, vor­wiegend aus Kroa­t­ien, die Ustaša abfeierten, war zeitweise die größte recht­sex­treme Demo europaweit. Nach jahre­lan­gen Protesten, Gegenkundge­bun­gen und Ver­bots­forderun­gen reagierte im Juli 2020 endlich der Nation­al­rat mit einem Antrag, in dem der Innen­min­is­ter aufge­fordert wurde, ein Ver­bot der faschis­tis­chen Feier anzu­peilen. Der set­zte eine Arbeits­gruppe ein, die jet­zt eine rel­a­tiv deut­liche Empfehlung für ein Ver­bot ablieferte. Oder doch nicht? Weit­er…

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 4: Gemischtes

Eine geor­gis­che LGBTQI-Aktivistin erhielt bis­lang in Öster­re­ich kein Asyl, obwohl sie beleg­bar bedro­ht wird. Der Gipfel: Im Juli tauchte im Google Play Store eine App auf, mit­tels der ihre Ermor­dung auf hun­dert­fache Art simuliert wer­den kann. Tirol: Der Imster Bürg­er­meis­ter hat sich nun doch entsch­ieden, das 1975 auf Gemein­de­grund errichtete SS-Huldigungs­denkmal abbauen zu lassen. Dafür benötigte es einige „Überzeu­gungsar­beit”. Weit­er…

Wochenschau KW 27 bis 32/21, Teil 1: News aus dem identitären Lager

Sie ver­suchen sich gegen ihren Unter­gang zu stem­men: Die Iden­titären, auch unter dem Namen „Die Öster­re­ich­er“ unter­wegs oder nach Her­bert Kickl eine „NGO von rechts”, mobil­isierten Ende Juli für eine Demo gegen das Sym­bole-Gesetz. Etwa 500 Per­so­n­en beteiligten sich am Auf­marsch. Knapp davor war bekan­nt gewor­den, dass die neo­faschis­tis­che Truppe in Steyregg eine Immo­bilie erstanden und zu einem Zen­trum, dem mit­tler­weile drit­ten in Öster­re­ich, aus­ge­baut hat­te. Weit­er…

Videotipp: Ökologie und Rechtsextremismus. Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Das The­ma wird uns auch in Öster­re­ich noch beschäfti­gen: In Deutsch­land wird das Phänomen der „recht­en Land­nahme“ schon länger disku­tiert. Meist anhand von Beispie­len aus den östlichen Bun­deslän­dern, wo Recht­sex­treme und Neon­azis im großen Stil Immo­bilien aufgekauft haben, um im „ruhi­gen Hin­ter­land“ sich und ihre braune Ide­olo­gie möglichst ungestört zur Ent­fal­tung zu brin­gen. Der Jour­nal­ist Andreas Speit hat sich zusam­men mit Andrea Röp­ke aus­giebig mit der „völkischen Land­nahme“ beschäftigt. Speit wurde zu diesem The­ma von der Hein­rich-Böll-Stiftung zu Vor­trag und Gespräch geladen. Weit­er…

Wochenschau KW 25–26/21 (Teil 2)

Sie hat es wieder getan: Die oberöster­re­ichis­che Lan­desregierung hat auch in diesem Jahr den heimis­chen Kor­po­ra­tio­nen (und damit auch Burschen­schaften) eine bedeu­tende Sub­ven­tion zukom­men lassen. Der niederöster­re­ichis­che FPÖ-Funk­tionär Andreas Bors, dessen Foto mit gestreck­tem recht­en Arm 2014 durchs Land gere­icht wurde, ist nun nach der zwangsweisen Kari­er­re­un­ter­brechung zum Lan­desparteisekretär der FPÖ Niederöster­re­ich bestellt wor­den. Und der Imster Bürg­er­meis­ter hat einen Brief erhal­ten, der ihm kaum zur Freude gere­ichen dürfte. Weit­er…