Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Salzburg: Besuch von einem Neofaschisten

Ein merkwürdiger Besucher war da im Urbankeller in Salzburg zu Gast. Wie der „Standard“ berichtet, war der stellvertretende Vorsitzende von Jobbik, Tamás Sneider, auf Einladung des Salzburger ungarischen Vereins Hauptredner einer angeblich privaten Diskussionrunde Anfang Mai. Ein Neofaschist als Redner bei einem ungarischen Kulturverein? Höchste Zeit, dem nachzugehen.

11. Mai 2013

Jobbik ist keine normale rechte Partei, auch nicht einfach „rechtsnationalistisch“, wie der „Standard“ schreibt. Jobbik ist offen antisemitisch, antiziganistisch, homophob und betreibt eine offiziell verbotene paramilitärische Truppe, die „Ungarische Garde“. Jobbik strebt die Aufhebung der Verträge von Trianon und damit ein großungarisches Reich in den Grenzen vor 1919 an (auch Teile Burgenlands würden da drunterfallen). Jobbik hat beste Verbindungen mit neonazistischen und anderen rechtsextremen Gruppen im In- und Ausland. Die besondere Stellung des ungarischen Volkes in der Propaganda von Jobbik und der Anspruch, ein großungarisches Reich (wieder) schaffen zu wollen, sind aber auch ein Differenzmerkmal zu anderen rechtsextremen und neonazistischen Gruppierungen.

Tamás Sneider, der für Jobbik im Parlament sitzt, war im März 2012 an einer Besetzung des Budapester Bank Centers beteiligt. Die Aktion ging von der rechtsextremen Jugendbewegung der 64 Burgkomitate aus, die zahlreiche gewalttätige Aktionen der letzten Jahre organisierte. Sneider war im gleichen Jahr mehrmals maßgeblich an Aktionen und Aufmärschen gegen die Roma von Kerecsend beteiligt. In seinen jungen Jahren war Sneider als „Roy“ ein bekannter Anführer der Nazi-Skin-Szene.

Sein Auftritt als Redner in Salzburg wurde vom Neonazi-Portal kuruc.info angekündigt und beworben. Dem Salzburger Verfassungsschutz war der Auftritt des Jobbik-Spitzenfunktionärs offensichtlich genau so unbekannt wie der „Salzburger ungarische Verein“, der die Veranstaltung organisiert oder zumindest beworben hat. Dem „Standard“ erklärte der Salzburger Verfassungsschutzleiter Hermann Rechberger: „Man werde die Vereinsmitglieder kontaktieren, um sie über eine mögliche Instrumentalisierung durch Jobbik aufzuklären.“

Das ist zwar ganz lieb, aber vermutlich vergeblich. Zumindest, wenn es um den Vereinsvorsitzenden Peter Karsay geht. Der hat 2011, als es in der EU und auch in Österreich Proteste gegen das ungarische Mediengesetz gab, in Wien eine Gegendemonstration initiiert: Sechs Personen demonstrierten gegen die „Feindlichkeit gegenüber Ungarn“.


OTS-Aussendung (2007) von Peter Karsay, mit der Website „www.lelkiismeret88.hu“

Das wäre vermutlich nicht weiter erwähnenswert, gäbe es nicht die Einladung an Tamás Sneider im Mai 2013 und eine andere Aktion im Jahr 2007. Für den 16. Juni 2007 rief Peter Karsay zu einer Demonstration gegen die Regierung Gyurcsani „und dessen Willkür“ auf. In der OTS-Aussendung vom 13. Juni 2007 wird als Rückfragehinweis die Handy-Nummer von Karsay, seine Mail-Adresse und eine Internet-Adresse angeführt: www.lelkiismeret88.hu . Hoppala, die ist heftig!

➡️ Die ungarische Rechte in Österreich

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Antisemitismus | Antiziganismus | Burgenland | Demonstration/Kundgebung | LGBTQIA+-Feindlichkeit | Neonazismus/Neofaschismus | Salzburg | Veranstaltung | Verfassungsschutz | Weite Welt | Wien

Beitragsnavigation

« Mariazell (Stmk): Neuerliche Schmieraktion
Mutwillige Zerstörung einer Kunstausstellung durch die Linzer Polizei? »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter