Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Andi Gewehre: Ein echtes Nazi-Früchterl

Matthias Heyder, der NPD-Parteivorsitzende aus Sachsen-Anhalt, der vielleicht als „Junker Jörg“ explosive Mischungen beschrieben hat, ist unter seinen Freunden auf Facebook. Der eigene Nickname ist aber auch schon Programm: „Andi Gewehre“.

16. März 2011

„Andi Gewehre“ hat 266 Freunde auf Facebook. Früher einmal hatte er schon mehr, aber da hieß er auch noch „Ingeborg Asmus“. Der Freundeskreis von „Andi Gewehre“ bewegt sich in einem engen politischen Spektrum: Neben dem schon erwähnten Matthias Heyder findet sich auch Alex Ballermann darunter, der in seinem früheren bürgerlichen Leben als Alexander Christian für die Rechtsanwaltskammer als Generalsekretär werkte.

Auch andere Verstoßene und Enttäuschte sind seine Freunde: Bastl Plone, den wir unter S.P. als früheren Mitarbeiter des Dritten Nationalratspräsidenten, „Aufruhr“-Besteller und auch Demonstranten mit Hitler-Smiley-Maske kennengelernt haben. Oder Jan Ackermeier, der als parlamentarischer Mitarbeiter für die FPÖ-Abgeordneten Harald Stefan und Johannes Hübner arbeitete, bis ihm seine Freizeit-Beschäftigung für die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland, für die er ein rechtsextremes Treffen auf der Pack ausrichten sollte, die Auflösung des Dienstverhältnisses eintrug.

Elisabeth Keyl, die frühere Sekretärin von HC Strache, die mit Gottfried Küssel für Ruhe und Ordnung beim „Red Room Clubbing“ der Burschenschaft Silesia sorgen wollte, zählt auch zu seinen Freundinnen.

Marcus Vetter, einen weiteren Ex-Mitarbeiter von Martin Graf, verbindet indirekt das unsichtbare Band der Freundschaft mit „Andi Gewehre“: Der RFJ-Donaustadt, dessen Obmann Vetter ist, ist auch auf der Liste so wie Susanne Winter (Nationalratsabgeordnete der FPÖ) und Arne Rosenkranz.

Sie alle haben direkt oder indirekt schon ihre Enttäuschungen mit der FPÖ erlebt: eine leichte Distanzierung dort oder da, ein bisschen zuviel Rücksichtnahme auf die öffentliche Meinung oder gar der Entzug des Vertrauens. Und sie eint alle, dass sie innerhalb der FPÖ am rechten Rand stehen oder standen.

Andere Freunde haben dieses Problem nicht: Sie stehen am rechten Rand der NPD, wie etwa Axel Reitz, der „Hitler von Köln“ oder Norman Bordin, beide einschlägig vorbestraft. Man darf annehmen, dass die Freundschaften sich nicht nur auf den Austausch von Höflichkeiten oder Briefmarken beschränken. Mit einem zweiten „Andi Gewehre“ liefert sich „Andi Gewehre“ jedenfalls ein Duell um die widerlichsten Juden- bzw. Türkenwitze, alle ein Fall für das Strafgericht.


„Andi Gewehre“ in Dresden 2010

„Andi Gewehre“ ist vorsichtig, wechselt seine Nickname-Identität auf Facebook, wo er schon unter „Ingeborg Asmus“ fleißig Kontakte im rechtsextremen Lager sammelte, gibt wenig Hinweise auf seine tatsächliche Identität – aber er ist auch eitel. Ein Profilfoto verrät ihn, zeigt ihn als Neonazi-Demonstranten in Dresden 2010 mit seinen Kameraden, weist ihn auch als Teilnehmer bzw. Poster bei den „Freunden der Freiheit“ aus, wo er unter dem Nickname „Sowilo“ tätig ist. Tja, und seinen richtigen Namen Wolfgang L. kennen wir auch – wichtiger aber als ihn hier zu veröffentlichen, ist es, dass ihn die Gerichte kennenlernen.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Alpen Donau Info | Antisemitismus | Burschen-/Mädelschaften/Korporationen | Neonazismus/Neofaschismus | RFJ | Steiermark

Beitragsnavigation

« Blaue Parteienfinanzierungs-Affäre
Pernegg /Leoben (Stmk): Drei Verurteilungen »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter