„Wels ist kein Tummelplatz für Ewiggestrige!“

Presseaussendung Welser Ini­tia­tive gegen Faschismus

250 Men­schen bei Mah­nwache in Wels
Scharfe Kri­tik an FPÖ-Rabls Förderung des Rechtsextremismus

Trotz strö­menden Regens haben am Don­ner­stagabend 250 Men­schen mit ein­er Mah­nwache vor dem Welser Rathaus ein starkes Zeichenge­gen Recht­sex­trem­is­mus geset­zt. Die Mah­nwache stand unter dem Mot­to „Wels ist kein Tum­melplatz für Ewiggestrige!“. Protestiert wurde damit gegen den recht­sex­tremen „Burschen­tag“ und seine Förderung durch den Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl, aber auch gegen den lax­en Umgang von Poli­tik und Behör­den mit Recht­sex­trem­is­mus über­haupt. Ver­anstal­ter waren die Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus, das OÖ. Net­zw­erk gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus sowie das Mau­thausen Komi­tee Öster­re­ich. Mit Nach­druck ver­langt wur­den ein klares Nein des Lan­deshaupt­manns und aller demokratis­chen Parteien zu recht­sex­tremen Ver­anstal­tun­gen in Oberöster­re­ich, das endgültige Aus für jede Sub­ven­tion­ierung der Burschen­schaften und ein wirk­samer Aktion­s­plan gegen die zahlre­ichen recht­sex­tremen Straftat­en im Bun­des­land. Die Haup­trede hielt der Recht­sex­trem­is­mus-Experte und Buchau­tor Hans-Hen­ning Scharsach. Er übte scharfe Kri­tik am Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter: „Rabl fördert mit Steuergeld eine Kader­schmiede des Recht­sex­trem­is­mus! Denn nichts anderes sind die Burschen­schaften, die sich in Wels treffen.“

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mah­nwache gegen Recht­sex­trem­is­mus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mah­nwache gegen Recht­sex­trem­is­mus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)