Graz/Villach: Da war kein Volk!

Zur „Großde­mo“ hat­te die recht­sex­treme Partei des Volkes (PdV) für Sam­stag, 28.Mai in Vil­lach aufgerufen. De Ankündi­gung, dass gle­ich fünf Sprech­er auf das ver­sam­melte Volk los­ge­lassen wür­den, hat dieses möglicher­weise vom Besuch der „Großde­mo“ abge­hal­ten. Die Polizei war in erdrück­ender Über­ma­cht auf­marschiert. In Graz-Andritz hat­te sich eine ähn­liche Men­schen­masse wie in Vil­lach ver­sam­melt, um an einem Pegi­da-Spazier­gang teilzunehmen.


PdV kündigte Großde­mo an
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150 Polizis­ten waren in Vil­lach auf­marschiert, um die PdV nicht alleine auf die Vil­lach­er Straßen zu lassen. Schließlich bildete das Grüp­pchen eine ziem­lich trau­rige Ver­samm­lung, die über die 50er-Gren­ze nicht hin­auskam. Die Gegen­demon­stran­tInnen vom „Bünd­nis alter­na­tiv­er Antifaschis­ten“ hat­ten sich zu ein­er ressourcenscho­nen­den Mann-zu-Mann-Deck­ung entschlossen und waren in gle­ich­er Stärke aufmarschiert.

In Graz ignori­erte der küm­mer­liche Pegi­da-Rest seine Bedeu­tungslosigkeit und wagte sich am Sam­stag eben­falls auf die Straße. In Andritz trafen sich nicht ein­mal 50 Per­so­n­en zu einem Fuß­marsch, der den Ver­anstal­tern so pein­lich war, dass sie auf ihrer eige­nen Home­page über die tolle Unter­stützung der Leipziger Legi­da jubel­ten, die mit „Livestream-Tech­nik“ die tote Hose in Graz filmten, aber son­st kein Wort über die Ver­anstal­tung verloren.