„Profil“ geht gegen braunen Hetzer vor

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Die Zeit­schrift „pro­fil“ hat – so wie die „Pres­se“, der „Stan­dard“ in Form eines Kom­men­tars von Hans Rauscher bzw. auch wir über den Lieb­lings­ma­ler des FPÖ-Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten geschrie­ben. Der Kom­men­tar von Chris­ti­an Rai­ner, Her­aus­ge­ber des „pro­fil“, hat einen anony­men Schrei­ber­ling von „unzensuriert.at“ fürch­ter­lich auf­ge­bracht und zu einer Pole­mik ver­an­lasst, in der tiefs­tes Niveau und geziel­te Het­ze beklagt wer­den. Er hat damit aber nicht die Pos­tings bei „unzen­su­riert“ gemeint. Das will „pro­fil“ jetzt gericht­lich geklärt wissen.


Unzsnuriert: „Abschaum”
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In sei­ner Aus­ga­be vom 4.4.2016 kün­digt „pro­fil“ an, dass über sei­nen Anwalt Hubert Simon eine Anzei­ge wegen Wie­der­be­tä­ti­gung, Ver­het­zung und Belei­di­gung gegen einen anony­men Pos­ter von „unzensuriert.at“ ein­ge­bracht wur­de, der Maler wie Her­mann Nit­sch, Cor­me­li­us Kolig und Arnulf Rai­ner als „genau das, was Goeb­bels und ande­re rich­ti­ger­wei­se als ent­ar­te­te Kunst bezeich­net haben“, ver­höhnt und den „profil“-Herausgeber wüst beschimpft hatte.


Unzen­su­riert: „Wie die Ratten”
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Das anony­me Pos­ting ist mitt­ler­wei­le gelöscht auf „unzen­su­riert“, aber auch der ver­blie­be­ne Rest von Pos­tings macht deut­lich, wo das „tiefs­te Niveau“ und die „geziel­te Het­ze“ zuhau­se sind. Da wird vom „jour­nail­lis­ti­schem Abschaum“ gespro­chen („ganz bestimmt immer „Rai­ner“ und „Rauscher“) , im „Stürmer“-Stil von der „rot(z)grünen Para­si­ten-Frakt­ki­on“, vom „ket­ten­rau­chen­den Wider­ling“ (Van der Bel­len) und vom „ekel­haft per­ver­sen Nit­sch“.


Unzen­su­riert: „ekel­haft per­ver­ser Nitsch”
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