Als zunächst nur das Posting des Polizisten zur Debatte stand, in dem er zu Selbstbewaffnung und Selbstjustiz aufgerufen hatte, verbreitete die Polizei selbst die sonst vornehmlich aus der FPÖ bekannte Mutmaßung, dass das Facebook-Profil des Polizisten gehackt worden sein könnte.

Die zahlreichen weiteren Hetz-Postings, die über einen längeren Zeitraum von Manfred S. abgesetzt wurden, machen diese wohlwollende Arbeitshypothese völlig unwahrscheinlich. Der Pressesprecher der Kärntner Polizei rechnet offensichtlich schon mit einer Anklage: „Wir warten darauf, was beim Prozess herauskommt.”
Wie „Österreich“ berichtet, wurde der Polizist mittlerweile auch vom Verfassungsschutz einvernommen, nachdem er aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Die internen Erhebungen, die disziplinarrechtliche Konsequenzen haben könnten, sind laut „Österreich“ „noch nicht abgeschlossen“.
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