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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 1 Minute

Facebook erkennt keine Verhetzung

Einmal mehr sind die „Gemeinschaftsstandards“ von Facebook unter heftige Kritik geraten. Der Poster Reinhard E. hatte auf der FB-Seite der Volkshilfe OÖ einen hetzerischen Kommentar hinterlassen. Die Volkshilfe löschte ihn, sperrte den User und informierte Facebook, um eine Sperre von Reinhard E. auf Facebook zu verlangen. Die Antwort war empörend, aber leider typisch.

13. Dez. 2013

Anfang Dezember veröffentlichte die Volkshilfe OÖ auf ihrer FB-Seite das Foto von drei kleinen Mädchen vor einem Adventkranz. Zwei der Mädchen hatten eine dunkle Hautfarbe. Reinhard E. verfasste dazu den folgenden Kommentar: „Tod dem Kanackendreck, der alles bekommt, was auch immer das Kanackenherz begehrt.“

Die Volkshilfe löschte den Kommentar, verbannte den User von ihrer Seite und machte Meldung bei Facebook. Noch am gleichen Tag kam die Antwort: „Wir haben den von dir wegen Hassbotschaften und -symbolen gemeldeten Kommentar geprüft und festgestellt, dass er nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt.“

Die Volkshilfe ersuchte um neuerliche Überprüfung – ohne Ergebnis. Bis heute. Josef Weidenholzer, Präsident der Volkshilfe und EU-Abgeordneter der SPÖ: „Wir müssen also davon ausgehen, dass es den Standards von Facebook entspricht, Kindern mit Migrationshintergrund den Tod zu wünschen.“ (derstandard.at, 11.12.13)

Die Volkshilfe will 2014 auf Facebook eine Kampagne gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit starten.

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Schlagwörter: Hetze | Rassismus/Antimuslimischer Rassismus

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