Wels (OÖ): Kein Platz für Frei.Wild

Wie der „Kuri­er“ (13.3. 2013) berichtet, ist das für den 9. Mai in der Welser Rotax-Halle geplante Konz­ert der recht­sof­fe­nen Band Frei.Wild von der Stadt Wels abge­sagt wor­den. Der Vize­bürg­er­meis­ter von Wels, Her­mann Wim­mer (SPÖ), fand klare Worte:“Wir haben kein Inter­esse daran, dass die bei uns auftreten“, erk­lärte er dem Kuri­er.

In Graz, wo eben­falls ein Frei.Wild-Konzert stat­tfind­en soll, wurde im Gemein­der­at ein Antrag der Grü­nen, das Konz­ert nicht zuzu­lassen, mit den Stim­men von ÖVP und FPÖ abgelehnt. In Ebbs/ Tirol, dem drit­ten Ver­anstal­tung­sort in Öster­re­ich, soll diese Woche noch entsch­ieden wer­den, ob das Konz­ert stat­tfind­en kann.


„Frei.Wild”, Bildquelle: endstation-rechts.de
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Die Absage der Stadt Wels ist nach der Aus­ladung vom „Echo“-Preis und vom „With Full Force“-Festival eine weit­ere Nieder­lage für Frei.Wild. Während die Gruppe auf ihrer Face­book-Fan-Seite damit wirbt, dass sie gegen Ras­sis­mus, Intol­er­anz und Extrem­is­mus engagiert sei, schaut’s in ihren Lied­tex­ten anders aus:


„Denn heut ver­haue ich dich
Schlag dir mein Knie in deine Fresse rein
Heut ver­mö­bel ich dich
Zähne wer­den fall­en durch mich

Und ich tret dir in deine Rippen
Schlag mit dem Ell­bo­gen auf dich ein
Tut mir leid du Arschloch
Aber Rache muss sein, die muss sein

Rache muss sein!“

(Auszug aus :“Rache muss sein“)


kurier.at — Frei.Wild-Konzert in Wels abgesagt