Ein Antisemit und Hetzer als Lehrer?

Er ist wirk­lich das, was man gemein­hin als Recht­sex­trem­is­ten beze­ich­net. Mag. Gün­ter W. (43), auf Face­book mit dem Nick­name Gunter Waldt­stein vertreten, het­zt gegen „asoziale Schädlinge“ und fordert: „Keine Men­schlichkeit für Unmen­schen“, „Arbeit­skolon­nen aus aus­ländis­chen Mit­bürg­ern für den Win­ter­di­enst“ usw. Unvorstell­bar, dass dieser Mann wirk­lich als Lehrer arbeit­et, wie RFJ-Watch ver­mutet! Oder doch?

Sein Fre­un­deskreis umfasst fast 500 Per­so­n­en: von der Kan­tine des FC Hel­las Kagran, etlichen FPÖ-Organ­i­sa­tio­nen, ‑Man­dataren und ‑Funk­tionären bis hin zu solchen von der NPD.

Sein poli­tis­ches Spek­trum ist ähn­lich sortiert: es reicht von der NPD, dem Ring Nationaler Frauen über die NVP bis hin zur FPÖ . Mehrmals täglich son­dert Waldt­stein unerträglichen anti­semi­tis­chen Müll, Ras­sis­mus oder schlicht Het­ze gegen „Kanaken“, „Schnor­rer“, „Pen­ner“ und „Asoziale“ ab. Weil er seine Botschaften noch ver­stärken will, schreibt er sie zumeist in Großbuchstaben.

Ein beson­ders wider­wär­tiges Post­ing ist sein jüng­stes: in ihm wirft er den „lieben Juden“ vor, dass sie unter dem NS-Regime „nie zusam­menge­hal­ten“ hät­ten und sich dem NS- Regime als Scher­gen ange­boten hät­ten. Mit einem “Pfui Teufel“ ver­höh­nt er die Opfer des Nation­al­sozial­is­mus und macht sie dafür ver­ant­wortlich, dass sie zu Opfern gewor­den sind.

RFJ-FPÖ-Watch hat einen wichti­gen Beitrag über einen rabi­at­en Recht­sex­tremen geliefert. Jet­zt sind die Behör­den gefordert!

Weit­er mit rfjwatch.