Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

SOS Mitmensch: Österreich hat massives Rechtsextremismusproblem

SOS Mitmensch warnt aus Anlass des Novemberpogromgedenkens vor Wiederaufleben der rechtsextremen Gefahr.

8. Nov. 2011

Wien (OTS) – Österreich hat ein massives Rechtsextremismusproblem.

Rechtsextreme Straftaten sind inzwischen wieder tägliche Realität im Land. Es ist ein bitteres Resümee, das aus Anlass des Gedenkens an die Novemberpogromnacht gezogen werden muss. Am 9. November jähren sich die mörderischen Übergriffe gegen Juden im Deutschen Reich zum 73. Mal. Der Gedenktag dient nicht nur der so wichtigen Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, sondern soll auch zum Nachdenken über Ausgrenzung, Diskriminierung und rassistische Gewalt im heutigen Europa anregen.

Daher ruft das 560 zivilgesellschaftliche Organisationen umfassende europäische Netzwerk „UNITED for Intercultural Action“, dem auch SOS Mitmensch angehört, für den 9. November zu einem lautstarken „Internationalen Tag gegen Faschismus und Antisemitismus“ auf.

So ein lautstarker Tag ist auch dringend notwendig: Die Anzahl rechtsextremer Straftaten ist in Österreich im vergangenen Jahr förmlich explodiert. 2010 wurde erstmals die 1000er Marke bei Anzeigen zu rechtsextremen Tathandlungen überschritten. Das heißt, es werden täglich drei rechtsextreme Handlungen zur Anzeige gebracht.

Die Dunkelziffer liegt noch deutlich höher.

Doch die Regierung schläft bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus. Verharmlosend spricht der vom Innenministerium herausgegebene Verfassungsschutzbericht davon, dass der Rechtsextremismus „keine ernsthafte Gefahr für den Staat oder eine Bedrohung der inneren Sicherheit darstellt.“ Von der Möglichkeit eines rechtsextremen Terrorismus will das Innenministerium erst gar nichts wissen. Verleugnet werden im Bericht auch die Verbindungen der FPÖ zu rechtsextremen Szenen innerhalb und außerhalb Österreichs.

Lapidar hält der Verfassungsschutzbericht fest, dass „rechtsextremistische Etablierungsversuche in der österreichischen Parteienlandschaft von den Behörden unterbunden werden konnten“.

Wie zögerlich die Regierung in Sachen Bekämpfung von Rechtsextremismus vorgeht, zeigt die Tatsache, dass von einer geplanten deutlichen Verschärfung des Verhetzungsparagrafen Abstand
genommen wurde. Rechtsextreme Hetze kann damit weiterhin Bestandteil von politischen Kampagnen bleiben.

Politisches Stillschweigen herrscht auch darüber, dass zeitgleich mit dem rechtsextremen Massaker in Norwegen auch in Österreich ein rechtsextremer Anschlag mit tödlichen Folgen stattgefunden hat. In Traun wurde am 22. Juli ein Rumäne erschossen und dessen Ehefrau und Sohn lebensgefährlich verletzt. Schnell wurde der Mordanschlag als „private Streitigkeit“ abgetan, doch nun kommt mehr und mehr ans Tageslicht, dass es sich um einen minutiös geplanten rechtsextremen Mordanschlag gehandelt hat.

„Wir fordern die Regierung dazu auf, klare Worte und deutliche Taten gegen Rechtsextremismus zu finden. Rechtsextreme Verhetzung ist kein Kavaliersdelikt und rechtsextrem motivierte Gewalt keine Privatangelegenheit.“, betont Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch. Und Pollak weiter: „Das Novemberprogromgedenken [sic!] sollte uns auch zum Nachdenken über den Schutz und die Gefährdung von Minderheiten im heutigen Österreich veranlassen. Das Massaker von Norwegen, ebenso wie der rechtsextreme Mordanschlag von Traun haben gezeigt, wie mörderisch Rechtsextremismus auch heute noch sein kann. Der verharmlosende Umgang der Verfassungsschutzeinrichtungen mit Rechtsextremismus ist daher ebenso fahrlässig wie die Weigerung der Regierung, schärfer gegen Verhetzung vorzugehen.“

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Antisemitismus | Anzeige | FPÖ | Nationalsozialismus | Österreich | Rechtsextremismus | Verhetzung

Beitragsnavigation

« Suchbildrätsel mit Tempelwein
Öllinger: Gedenken an die Opfer der Verbrechen des 9. November ohne Blick auf die Gegenwart unvollständig »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter