DÖW zu alpen-donau.info & „Blut und Boden”-Wahlkampf

Ein Text vom Doku­men­ta­tion­sarchiv des öster­re­ichis­chen Wider­standes (DÖW).

Neues von ganz rechts — August 2010
Dro­ht „Blut und Boden”-Wahlkampf?

Das neue Wahlplakat der Wiener FPÖ („Mehr Mut für unser ‚Wiener Blut’ / Zuviel Fremdes tut nie­man­dem gut.”) scheint — wenig über­raschend — ganz nach dem Geschmack von Neon­azis zu sein. So heißt es auf alpen-donau unter dem Titel „Blut und Boden?”, dass man in der Ver­gan­gen­heit mit dem Kurs der FPÖ „nicht immer so zufrieden” war, aber schein­bar „die Inter­ven­tio­nen geholfen” hät­ten und die Frei­heitlichen endlich wieder auf „Altherge­bracht­es” set­zten. Auch weil „Blut und Boden” schon zen­trales Ele­ment der NS-Ide­olo­gie und ‑Pro­pa­gan­da war, gefällt den Neon­azis die frei­heitliche „Hin­wen­dung zum Blut” sehr gut, man wolle nun „aber auch klargemacht wis­sen, daß Blut und Boden sich gegen­seit­ig bedin­gen. Daher ist die Auss­chaf­fung von Aus­län­dern das Gebot der Stunde.”

Siehe auch: Die FPÖ ist wieder bei Blut und Rasse angekommen!