Filter Schlagwort: Wiederbetätigung

Provisorischer Gauführer im Greifbereich

Angezeigt haben wir St. S. im Juli 2018 – wegen des gut begründeten Verdachts der NS-Wiederbetätigung. Über Facebook, vk.com, Twitter, einen Blog und vermutlich über weitere Kanäle hat er seit Jahren braunen und antisemitischen Dreck verbreitet. Vor über zehn Jahren war er noch Funktionär bei der verblichenen neonazistischen NVP, zuletzt bezeichnete er sich als „provisorischer… Weiter »

Wochenschau KW 25-26/20

Die FPÖ befindet sich eindeutig im Wahlkampfmodus, was die immer schrillen werdendenTöne der Parteispitzen – insbesondere in Wien – wohl belegen. Den Umfragen nach hilft es der FPÖ nicht, sie bewegt sich in Wien inzwischen deutlich im einstelligen Bereich. In Wels wurde ein „Combat 18“-Fan verurteilt, und die Meldestelle „Stopline“ verzeichnet ein Rekordhoch an Meldungen… Weiter »

Warum sich Leute wiederbetätigen – eine Skurrilitätensammlung

Die Geschworenen befanden den Angeklagten in allen Punkten für schuldig - Schwurgerichtssaal des Landesgericht für Strafsachen Linz

Zu unserem Kerngeschäft gehört die Dokumentation von Prozessen nach dem Verbotsgesetz. Dazu durchsuchen wir jede Woche alle österreichischen Medien nach Berichten – die leider immer weniger werden – und schreiben Zusammenfassungen für unsere Wochenschau. Die Twitter-Userin @ihf_a liest bei uns fleißig mit und hat Erklärungen/Ausreden für Verstöße nach dem Verbotsgesetz griffig in Tweets gepackt. Ob’s… Weiter »

Der außerordentliche Professor Höbelt

Wie erträglich ist es, wenn jemand vom „sogenannten Holocaust“ spricht? Oder dass die Befreiung vom Nationalsozialismus nur eine „für ganz wenige, die im Gefängnis saßen“, aber für „uns Deutsche“ eine Niederlage gewesen sei? Wie akzeptabel ist es, wenn so jemand als österreichischer Historiker an einer österreichischen Universität lehrt?

Blaue Prominenz beim Holocaustleugner

Muss man den Wolfgang Fröhlich noch vorstellen? Einem informierten Publikum sicher nicht. Wolfgang Fröhlich ist seit Jahrzehnten als Holocaustleugner bekannt. Der frühere FPÖ-Bezirksrat wurde bereits 1994 aus der FPÖ ausgeschlossen und nach einem mehrjährigen „Asyl“ in der iranischen Botschaft in Wien mehrmals wegen NS-Wiederbetätigung bzw. Leugnung des Holocaust zu Haftstrafen verurteilt. Auf Facebook findet man… Weiter »

Wochenschau KW 24/20

In Ried gab’s eine Märchenstunde vor Gericht, an deren Ende ein Freispruch stand. Und die Staatsanwaltschaft Graz befindet, dass es für Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wiederbetätigung nicht reicht, wenn die NS-Bezüge in einem burschenschaftlichen Video höchsten für Personen mit Fachkenntnissen erkennbar sind.

Wochenschau KW 23/20

Wenn Dich Dein Nachbar nicht nur bestiehlt, sondern auch mit dem Messer mehrfach auf Besuch kommt und Dich bedroht – das musste ein Albaner in Bad Ischl erleben. Keine erfreuliche Woche war das für den Ex-Boss der Neonazi-Gruppierung „Objekt 21“, denn der erhielt nach Berufung durch die Staatsanwaltschaft Ried eine höhere Strafe als im Prozess… Weiter »

Wochenschau KW 22/20

Aus antifaschistischer Sicht gibt’s einmal etwas Erfreuliches: Dem rechtsextremen Ustascha-Aufmarsch in Bleiburg/Pliberk könnte mit einem im Nationalrat breit getragenen Antrag auf Verbot des Treffens endlich der Garaus gemacht werden. Und was ist von einem Bundesheer-Offizier zu halten, der gegen die eigene Bevölkerung (statt dem Corona-Virus) kämpfen will?

Wochenschau KW 21/20

Wir haben einen weiteren Eintrag in unserem Kuriositätenkabinett: Aus Liebe zum (Nazi?)-Opa hängte sich Peter S., Ex-FPÖ-Mitglied, der dann aber zum Islam konvertierte, eine Hakenkreuzfahne im Schlafzimmer auf. Sympathien zum Nationalsozialismus hat(te) er keine – angeblich. 

Unwiderstehlich ist nicht unsterblich

Es war eine umfangreiche Razzia, mit der in der Vorwoche die Exekutive gegen 19 Personen aus dem Neonazi-Milieu in 24 Hausdurchsuchungen vorgegangen ist und – so berichten jedenfalls „Kurier“ und „Österreich“ – nicht nur illegale Waffen und den üblichen Nazi-Schrott (Hitler-Bildchen, Orden usw.), sondern auch einschlägige WhatsApp-Konversationen gefunden hat. Weil der „Baldur Wien“ und einige andere… Weiter »