Filter Schlagwort: Kärnten/Koroška

Reichsheinis mit eigener Währung?

Bei Hausdurchsuchungen in Kärnten wurden Muster von eigenen Geldscheinen gefunden, berichtet die „Kleine Zeitung“ (16.5.2017). Demnach sind schon bei einer bundesweiten Razzia Ende April, die sich fast ausschließlich gegen Fans des Staatenbundes Österreich gerichtet hat, diese Muster gefunden worden. Der Bericht lässt offen, in welchem Stadium sich die neue „Staatswährung“ befand.

Velden (Ktn): Massenhaft Wiederbetätigung (I)

Am Wochenende kam es nicht nur bei dem Aufmarsch kroatischer Rechtsextremer mit kirchlicher Begleitung in Bleiburg/Pliberk zu zahlreichen Hitler-Grüßen, sondern auch bei dem inoffiziellen GTI-Vortreffen zwischen Velden am Wörther See/Vrba na Koroškem und Faaker See. Ein Mann in brauner Uniform zeigte vor Hunderten Zuschauern den Hitlergruß, das Bild wurde anschließend auf Facebook veröffentlicht, was –… Weiter »

Bleiburg/Pliberk: Massenhaft Wiederbetätigung (II)

Am Samstag waren es drei Anzeigen wegen Wiederbetätigung, von denen die Kärntner Polizei beim Ustaša-Aufmarsch in Bleiburg/Pliberk Kenntnis nahm, am Sonntag waren es dann schon vier Anzeigen im „Kurier“ https://kurier.at/chronik/oesterreich/gedenktreffen-behoerde-gibt-sich-machtlos/264.085.215, am Montag berichtet „Vice“ über zahlreiche Hitlergrüße und das Wegschauen der Polizei. Der Bleiburger Aufmarsch unter Patronanz der katholischen Kirche ist eine einzige Provokation, ein… Weiter »

Reichsheinis (I): Prozess in Klagenfurt geplatzt

Am Mittwoch, 10.5., hätte sich die Lavanttalerin (53) vor dem Landesgericht Klagenfurt wegen des Verdachts der Nötigung und des Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten sollen, aber die Frau erschien nicht zur angegebenen Uhrzeit im Gerichtssaal. Das kennt man ja schon von ähnlichen Prozessen in Krems und Feldkirch. Das Gericht lässt sich nicht irritieren und will… Weiter »

Reichsheinis (III): Diversion verweigert

Ein Kärntner Reichsheini lehnte in der Vorwoche eine von einem Kärntner Bezirksgericht eingeleitete Diversion wegen eines Suchtmitteldeliktes ab. Er hätte gemeinnützige Arbeit leisten sollen, die er in einem langen Brief an den Verein „Neustart“ aber unter Berufung darauf, dass für ihn nur das Natur- und Völkerrecht gelten würden, verweigerte. Gegenüber dem Verein „Neustart“ machte er… Weiter »

Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk: Hitlergrüße auf der kirchlichen Feier

In den Tagen vor dem jährlichen Treffen der Ustaša in Bleiburg/Pliberk gab es viele kritische Stimmen, welche eine Absage der Feier forderten. Die Kritik bezieht sich nicht zuletzt darauf, dass die Feier offiziell als katholische Messe bzw. als Prozession bezeichnet wird. Tatsächlich haben aber sämtliche Veranstaltungteile den Charakter einer politischen Kundgebung als auch einer Veranstaltung,… Weiter »

Offener Brief an Bleiburger Bürgermeister wegen Ustaša-Treffen

Schon morgen findet das jährliche Ustaša-Treffen im kärntner Bleiburg/Pliberk wieder statt. Seit Tagen hagelt es massiv Kritik daran – sowohl am Treffen ansich als auch daran, dass die Sicherheitsbehörden nicht zumindest gegen die faschistischen Symbole und Embleme des Ustaša- bzw. NDH-Staates einschreiten. Sowohl der kärntner Verfassungsschutz als auch der für die Veranstaltung zuständige Bezirkshauptmann erklären… Weiter »

Kritische Stellungnahmen zum Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk

Kritische Stellungnahmen zum am 13.5.2017 wieder stattfindenden Ustaša-Treffen gab es heuer einige, ausgewählte geben wir im Folgenden wieder – die Stellungnahme des Dokumenationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) und der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG)

Appell der Kärntner Zivilgesellschaft gegen Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk

21 Verbände, Vereine und Organisationen aus den Bereichen Politik, Kultur, Wissenschaft und Gedenkarbeit haben gestern dem Landeshauptmann Kaiser (SPÖ) einen Appell überreicht, in dem die Untersagung des rechten Treffens in Bleiburg/Pliberk gefordert wird. Drei Nationalrats-Abgeordnete des Grünen Klubs haben in einer Presseaussendung diesen Schritt explizit begrüßt, wir geben die Aussendung im Folgenden wieder.

Neuerlich Anstieg rechtsextremer Straftaten 2016

Seit kurzem liegt die Beantwortung der parlamentarischen Anfrage des Justizsprechers der Grünen, Albert Steinhauser, zu den rechtsextremen Straftaten 2016 vor. Nicht überraschend, aber erschreckend: die Zahl rechtsextrem motivierter Straftaten steigt beharrlich weiter an. Die Erklärungsversuche der Polizeispitze, wonach der Anstieg auch auf Bewusstseinsbildung zurückzuführen sei, muten da reichlich skurril an.