Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Priebkes österreichische Freunde

Bis zu seinem Tode bekannte sich der SS-Offizier und verurteilte NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke. Deshalb war der greise Nazi, der am 11. Oktober 2013 im Alter von 100 Jahren in Rom starb, in den letzten Jahrzehnten ein Idol der Neonazis – auch in Österreich.

20. Okt. 2013

1998 wurde Erich Priebke nach zunächst blamablen Ermittlungen und Urteilen der italienischen Justiz zu lebenslanger Haft verurteilt. Priebke war 1944 führend an einem Erschießungskommando in den Ardeatinischen Höhlen bei Rom beteiligt gewesen, bei dem Hunderte Zivilisten in einer Racheaktion der SS ermordet wurden. 1995 wurde Priebke, der nach 1945 über die „Rattenlinie“ nach Argentinien geflüchtet war, an die italienische Justiz ausgeliefert. Seither galt Priebke, der noch kurz vor seinem Tod in einem Interview seine Nazi-Gesinnung bekräftigt hat, als Idol der alten und jungen Nazis bzw. als „Märtyrer“ der NS-Bewegung.

Der Altnazi, der seine Haftstrafe in einem komfortablen Hausarrest absolvieren durfte, meldete sich auch immer wieder in rechtsextremen bzw. neonazistischen Blättern zu Wort. 2007 verlieh die rechtsextreme Gesellschaft für freie Publizistik (GfP), deren Vorsitzender seit 2010 Martin Pfeiffer ist, Erich Priebke die „Ulrich von Hutten-Medaille“, die an Personen vergeben wird, die sich „besonders stark für die Freiheit der Meinungsäußerung und die historische Wahrheit in der Zeitgeschichte eingesetzt“ haben. 2010 war Priebke als Präsidentschaftskandidat der NPD in der BRD im Gespräch.

In Österreich engagierte sich so ziemlich die gesamte rechtsextreme Szene für Erich Priebke: vom verblichenen „Heimatschutzforum“ über die Alpen-Donau-Nazis bis hin zur Aktionsgemeinschaft für demokratische Politik (AfP), die in ihren „Kommentaren zum Zeitgeschehen“ eifrig dem „letzten deutschen Kriegsgefangenen“ huldigten. Auch die „Aula“, das Organ der Burschenschafter bzw. der freiheitlichen Akademikerverbände, widmete dem Nazi Priebke einen Beitrag „Erich Priebke – ein deutsches Schicksal“, der von den deutschen Neonazis „auf anwaltliches Anraten ‚brd-kompatibel‘ gekürzt“ wurde.


AfP und Priebke

2011 sollte in Ostsachsen ein konspirativ organisiertes Solidaritätskonzert für Erich Priebke mit Neonazi-Bands stattfinden, das auf Facebook beworben wurde. Mit dabei war zunächst auch der RFJ-Funktionär und FPÖ-Gemeinderat Stefan Kohlbauer, der seine Zusage nach Veröffentlichung durch RFJ-Watch und Stoppt die Rechten zwar wieder zurückzog, aber in der Facebook-Gruppe „Freiheit für Erich Priebke“ blieb, wo er auf ein sehr illustres Publikum traf. In der Gruppe versammelten sich damals noch andere ÖsterreicherInnen wie etwa Ludwig Reinthaler, Sebastian Farnik, die FPÖ-Gemeinderätin Barbara Gunacker und einer der Chefs von „Objekt 21“, Manuel Spindler.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: AFP/BfJ | Alpen Donau Info | FPÖ | Neonazismus/Neofaschismus | Objekt 21 | RFJ | Weite Welt

Beitragsnavigation

« Braune Hetze: „Unterm Adi hätte es das nie gegeben“
Priebkes antisemitischer Freund »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter