Die Lichtenauergasse im Czerninviertel ist für viele eine bekannte Adresse: Dort wohnen der bekannteste Neonazi Österreichs, Gottfried Küssel, und sein Gefährte aus VAPO- und Alpen-Donau-Zeiten, Felix B.. Schon für die Alpen-Donau-Truppe dienten Erdgeschoßräumlichkeiten in der Lichtenauergasse als Treffpunkt. Damals hatte dort die Ferialverbindung „Reich“ ihren Sitz. Heute heißt Küssels „Reich“ „Imperia“, Adresse und vermutlich auch einschlägige Aktivitäten sind dieselben geblieben. Angesiedelt im Haus ist nicht nur die „Imperia”, sondern ebenfalls der „Verein für Kultur und Kunstschaffende”, als dessen Obmann Küssel fungiert.
Immer wieder wurden jüngere Neonazis beobachtet, die im Objekt Lichtenauergasse ein- und ausgegangen sind – auch nach gewalttätigen Übergriffen rund um den nahegelegenen Nestroyplatz. Heute kam es zu einer Hausdurchsuchung. Endlich!
„Die Hintergründe der mutmaßlichen Hausdurchsuchung sind noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Wien konnte genau wie Küssels Anwalt Michael Dohr noch nichts zu den Vorgängen sagen“, schreibt der „Standard“ (9.9.25) und ebenfalls, dass Razzien nicht nur Küssels Adresse betroffen haben soll.




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