We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation | Rechtsextreme Medien

Lesezeit: 2 Minuten

Gegen den Hass im Netz

Es tut sich was gegen den Hass im Netz. Immer mehr Insti­tu­tio­nen und Per­so­nen wer­den initia­tiv. „Kurier“ und pro­fil“ haben die Akti­on „Gegen Hass im Netz“ gegrün­det, im „Fal­ter“ haben vier Jour­na­lis­tin­nen sehr offen über die scho­ckie­ren­den Hetz-und Gewalt­auf­ru­fe berich­tet, die gegen sie gerich­tet wur­den (und wer­den). „Uns reicht’s“, ist ihre Kon­klu­sio. Damit sind nicht nur der Aus­stieg aus sozia­len Netz­wer­ken gemeint, son­dern auch Anzei­gen. Bir­git Hebe­in hat jetzt eine gemacht.

24. Juni 2016

Anzei­gen sind nur ein sehr bedingt wirk­sa­mes Hilfs­mit­tel gegen Hass- , Mord- und Ver­ge­wal­ti­gungs­or­gi­en im Netz. Flo­ri­an Klenk weist im „Fal­ter“ (Nr. 24, 15.6.16) dar­auf hin, dass die Ermitt­lungs­be­hör­den teil­wei­se noch immer mit Des­in­ter­es­se auf Anzei­gen reagieren:

Als etwa die Akti­vis­tin und Blog­ge­rin Nata­scha Strobl der Staats­an­walt­schaft ein Hass­mail mel­de­te („Wenn du mor­gen Opfer einer Ver­ge­wal­ti­gung wirst, wür­de ich mir die Pil­le danach kau­fen”), forsch­te die Ankla­ge­be­hör­de den Ver­fas­ser nicht ein­mal aus, son­dern stell­te das Ver­fah­ren ohne wei­te­re Ermitt­lun­gen mit der Begrün­dung ein, es hand­le sich nur um eine „emo­tio­nal und situa­ti­ons­be­ding­te Unmuts­äu­ße­rung”. Ein Ver­ge­wal­ti­gungs­wunsch ist, anders als eine Dro­hung, nicht strafbar.

War­um eigent­lich nicht? War­um sol­len sich Frau­en das gefal­len las­sen müs­sen? Sehr per­sön­li­che, sehr direk­te wider­lichs­te „Ver­ge­wal­ti­gungs­dro­hun­gen, ernied­ri­gen­de Beschrei­bun­gen des Kör­pers, Fan­ta­sien über sexu­el­le Gewalt“ (Corin­na Mil­born im Fal­ter Nr. 24)?


„Uns reicht’s“

Corin­na Mil­born benennt auch einen der Orte, wo Wider­lich­kei­ten die­ser und fast aller ande­ren Arten „unzen­su­riert“ aus­ge­kotzt wer­den kön­nen – bis­lang ohne jede Konsequenz:

Unter einem Arti­kel über mich auf unzensuriert.at — einer FPÖ-nahen Inter­net­sei­te — steht seit Wochen unge­löscht: „Man soll­te die­ser Ent­ar­te­ten die Gebär­mut­ter zie­hen, aus­spü­len und einem Schutz­su­chen­den als Trink­schlauch auf die Rei­se in die Wüs­te mit­ge­ben. Das wäre dop­pelt öko­no­misch.” (Fal­ter Nr. 24)

Auch die wei­te­ren Jour­na­lis­tin­nen, die im „Fal­ter‘“ zu Wort kom­men, Bar­ba­ra Kauf­mann, Han­na Herbst und Ingrid Thurn­her, berich­ten über ähn­li­che, sehr ver­let­zen­de Pos­tings, Mails und Tweets, wor­aus Mil­born den Schluss zieht: „[W]enn Frau­en sich nicht mehr äußern kön­nen, ohne sexu­el­le Gewalt zu erfah­ren, müs­sen wir über neue Regeln spre­chen.“ (Fal­ter Nr. 24)

Eine ähn­li­che Kon­se­quenz hat Bir­git Hebe­in, Sozi­al­spre­che­rin der Grü­nen im Wie­ner Gemein­de­rat, jetzt gezo­gen. Sie hat jenen Tho­mas K., der ihr „Gewalt zukom­men” las­sen will, ange­zeigt.

Auf der Web­sei­te der Initia­ti­ve „#Auf­stehn“ kann übri­gens eine Soli­da­ri­täts­er­klä­rung abge­ge­ben wer­den: “Zeig’, dass du Hass und Gewalt gegen Frau­en nicht tole­rierst – weder im Inter­net noch sonst­wo – und stär­ke den Betrof­fe­nen den Rücken.“ 13.000 Unter­schrif­ten sind dort bis­her geleis­tet wor­den – und kön­nen noch wei­ter abge­ge­ben werden.


Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation, Rechtsextreme Medien
Schlagwörter: Anzeige | Hetze | Österreich | unzensuriert | Wien

Beitragsnavigation

« Der Hass im Netz wird unterschätzt
Ist beim Burger King „Alles Roger“? »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter