Antisemitismus und Volksbildung vor 1938 Ein Ausschlussverhältnis?

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Mitt­woch, 9. März
18:00 Film: „Lauf Jun­ge lauf“
18:30 Anti­se­mi­tis­mus und Volks­bil­dung vor 1938 Ein Ausschlussverhältnis?
Mi, 9. März, 18:30 – 20:00
VHS Hiet­zing, Bezirks­mu­se­um, Am Platz 2, 1130 Wien (Kar­te)
Beschrei­bung­Kurs-Nr. 57256BMV
Kurs­lei­tung: Dr. Chris­ti­an H. Stifter

Die spät­auf­klä­re­ri­sche Volks­bil­dung seit dem 19. Jahr­hun­dert war auf offe­nen Zugang und eman­zi­pa­to­ri­sche Wis­sens­ver­mitt­lung ausgerichtet.
Die Pro­gram­me lie­fern dem­ge­mäß kei­ne Hin­wei­se auf einen orga­ni­sa­ti­ons­spe­zi­fi­schen Anti­se­mi­tis­mus. Gesell­schaft­lich weit ver­brei­te­te Phä­no­me­ne wie etwa die Erör­te­rung von „Ras­sen­fra­gen” oder die Beschäf­ti­gung mit Euge­nik bil­den sich im Ver­an­stal­tungs­pro­gramm jedoch eben­so ab, wie sich unter Vor­tra­gen­den auch unbe­merkt zahl­rei­che Ver­tre­ter des geheim­or­ga­ni­sier­ten uni­ver­si­tär-aka­de­mi­schen Anti­se­mi­tis­mus fin­den, die auf volks­bild­ne­ri­schem Ter­rain offen­sicht­lich kei­ne Berüh­rungs­ängs­te mit lin­ken oder gar jüdi­schen Vor­tra­gen­den bzw. Kursleiter/innen hatten.