Üble Nachrede von „Zur Zeit“

Es war ein wirk­lich übler Beitrag, der im Mai 2014 in der Mölz­er-Pos­tille „Zur Zeit“ über die „Standard“-Journalistin Colette Schmidt erschienen ist. Die Jour­nal­istin klagte wegen übler Nachrede. Jet­zt entsch­ied das Ober­lan­des­gericht Wien als Beru­fungsin­stanz neuer­lich, dass der Artikel den Zweck ver­fol­gt habe, „die Per­son zu diskred­i­tieren“.


Het­ze: Quelle: roma-service.at
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In der Sache selb­st bestätigte das Ober­lan­des­gericht Wien das Urteil der Erstin­stanz und verurteilte damit „Zur Zeit“ zur Zahlung von 2.500 Euro wegen übler Nachrede und — zusät­zlich — zur Über­nahme der Prozesskosten, berichtet der „Stan­dard“.

Wie schrieb doch „Zur Zeit“ damals?

„Ser­iöse Jour­nal­is­ten wollen den Leser informieren, unser­iöse Jour­nal­is­ten wollen Stim­mung machen und gehen dabei sinnbildlich „über Leichen““. Das ist jet­zt gerichtlich bestätigt!