Deutsche Burschis treffen sich in Innsbruck

Die Pressear­beit der Deutschen Burschen­schaft (DB) lässt zu wün­schen übrig! Die jüng­ste aktuelle Mel­dung ist so ewiggestrig wie der ganze Ver­band – sie stammt vom 24. Mai 2013. Dabei gäbe es doch einiges zu bericht­en, z.B. über die Aus­tritte aus der DB oder die kom­mende Ver­band­sta­gung in Innsbruck.

Wir haben nicht mit­gezählt, aber der Blog „Burschen­schafter packt aus“ führt peni­bel Buch: dem­nach sind mit­tler­weile 36 Burschen­schafter aus dem Dachver­band Deutsche Burschen­schaft aus­ge­treten. Zulet­zt die Redaria-Alle­ma­nia Ros­tock, die im Jahr 2012 noch den Vor­sitz bei der DB hatte.


Raczeks Ver­band­sta­gung
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Wer sich einen gesamthaften Überblick über die Aus­tritte aus der DB ver­schaf­fen möchte: hier find­et sich eine Auflis­tung. Bei den öster­re­ichis­chen Mit­glieds­bün­den der DB bleibt alles wie gehabt: keine Aus­tritte. Inner­halb der recht­en DB sind die Öster­re­ich­er ins­ge­samt im ganz recht­en Eck ange­siedelt. Fast alle sind in der Burschen­schaftlichen Gemein­schaft (BG) organ­isiert, die angesichts des schrumpfend­en Gesamtver­ban­des DB knapp davor ste­ht, eine Mehrheit zu bilden.

Aber auch die von den öster­re­ichis­chen Mit­glieds­bün­den dominierte BG ist von der Schrump­fung betrof­fen: seit 2012 sind 8 Burschen­schaften aus­ge­treten, darunter zwei öster­re­ichis­che: die Burschen­schaften Oberöster­re­ich­er Ger­ma­nen (Wien) und die Crux­ia (Leoben).


Funk­tionäre der Deutschen Burschen­schaft: Press­esprech­er Trib­utsch und Sprech­er Mötz; Bildquelle: SPIEGEL ONLINE
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Es gäbe also einiges zu bericht­en und zu disku­tieren in der DB, aber den für Öffentlichkeit­sar­beit Ver­ant­wortlichen, dem Sprech­er Burkhard Mötz und dem Pres­sev­er­ant­wortlichen Wal­ter Trib­utsch (bei­de Burschen­schaft Teu­to­nia Wien) ist bish­er nicht danach, das öffentlich zu tun. Die Zusam­menkün­fte der deutschen Burschen­schafter haben in den let­zten Jahren immer wieder zu Protesten und ein­er bre­it­en Debat­te über den Vor­marsch der Recht­sex­tremen in der DB geführt. Das will man sich offen­sichtlich ers­paren und hat die näch­ste Ver­band­sta­gung der DB für 29. und 30. Novem­ber nach Inns­bruck einberufen.