Rechte Splitter

Wiener Neustadt (NÖ): Viele Hakenkreuze

In der zweiten Julihälfte haben bisher unbekannte Täter im Zehnerviertel von Wiener Neustadt an mehreren Tagen Hakenkreuze in die Karosserie von insgesamt sieben geparkten PKWs geritzt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das NS-Verbotsgesetz.

In Neonazi-Kreisen ist man sich nicht klar, ob es sich um eine „Rauschaktion“ eines Mitläufers gehandelt hat.

Quelle: ORF NÖ

Mining (OÖ): Black-Metal-Festival light ?

Der Bürgermeister von Mining (OÖ) hat entschieden: beim Black-Metal-Festival „Castle Invasion“ dürfen „Nargaroth“, „Modedhel“, „Selbstentleibung“ und „Eternity“ nicht auftreten.

Nachdem die oö. Antifa die genannten Gruppen kritisiert hatte, hat der Mininger ÖVP-Bürgermeister eine Prüfung angekündigt und Ende Juli nach Nargaroth auch für die drei anderen Bands ein Auftrittsverbot „in Abstimmung mit dem Veranstalter“ (Kurier, 31.7.2012) erlassen.

Linz(OÖ): Hakenkreuze und Naziparolen durch LASK-Fans

Der ehemalige Bundesliga-Verein LASK, der jetzt in der Regionalliga grundelt, ist schon in der Vergangenheit durch eine unappetitlich rechte Fan-Szene aufgefallen. Der LASK hat zwar das Spiel im ÖFB-Cup gegen Spittal/Drau Mitte Juli mit 7:0 gewonnen, ein Teil seiner Fans hat die dritte Halbzeit allerdings durch das Schmieren von Hakenkreuzen und Nazi-Parolen gestaltet. Der Chef der oö. Fußballverbandes Willi Prechtl: „LASK-Fans haben Hakenkreuze und Nazi-Parolen an die Wände geschmiert. Zäune und Türen sind arg beschädigt worden. Eine echte Verwüstung.“ (Österreich, 17.7.2012)