Teutone übt sich (vergeblich) in Kommunikationsguerilla

Der in der Vergangenheit für den RFS kandidierende und bei Studienvertretungswahlen am Juridicum letztplazierte Teutone Burkhard Georg M. soll nach einem Bericht der Rosa Antifa Wien (RAW) verantwortlich sein für sexistische und rassistische Aufkleber, die er im Namen der Rosa Antifa produzieren hat lassen. Ein sexistisches Sujet und der Spruch „Haare nerven – Ausländer auch“, so die einfältige Botschaft eines nicht minder einfältigen Geistes, versehen mit dem Schriftzug “rosa antifa wien”.

Als wäre diese Aktion nicht schon durch deren Schlichtheit gescheitert, offenbart sich das eigentliche Fiasko in den weiteren Details. So belegt nach Angaben der RAW eine Rechnung, dass Burkhard Georg M. die Aufkleber bei der Neonazidruckerei “Lithographix” in Auftrag gegeben hat. Dem nicht genug, hat er sich – bestimmt zur jetzigen Freude seiner Kameraden – die Aufkleber (wohlgemerkt einer Neonazidruckerei!) auch noch an die Adresse der Teutonia schicken lassen. Wir wollen jetzt nicht über die Aufnahmetests bei Burschenschaften urteilen, die Fakten sprechen für sich…

Ein Puzzleteil, das gut die Verschränkung des burschenschaftlichen Milieu mit dem neonazistischen belegt. Die Tatsache, dass die Aufkleber im selben örtlichen Rahmen geklebt wurden wie die der Neonazigruppen alpen-donau.info oder der-funke.info, ergänzt dieses Bild nur noch.

Über diesen Vorfall und Details zur Burschenschaft Teutonia: raw.at – “Teutonische Befindlichkeiten”