Ein stinknormaler Freiheitlicher und die Sachverhaltsdarstellung

Wir berichteten bereits über Gottfried „Friedl“ Plichta. Ein Gemeinderat der FPÖ der via Facebook seine grauslichen und rassistischen Schenkelklopfer verbreitet.

Der Grüne Nationalratsabgeordnete Dieter Brosz hat nun gegen Gottfried Plichta eine Sachverhaltsdarstellung (pdf) aufgrund des Verdachts der Verhetzung eingebracht.


Plichtas Facebook-Eintrag (Draufklicken zum vergrößern)

Die Sachverhaltsdarstellung bringt es auf den Punkt:

„Vordergründig schreibt Plichta hier lediglich von seinem Hund und verpackt dies in einengeschmacklosen „Scherz“. Tatsächlich geht Plichta aber weit darüber hinaus, indem er – wie jeder Durchschnittsleser dies nur verstehen kann – den schwarzen Hund lediglich als Synonym für dunkelhäutige Menschen verwendet … Pflichta zeichnet ein Bild von dunkelhäutigen Ausländern und Ausländerinnen, die arbeitslos und faul seien, die nicht Deutsch könnten, keinen Anhaltspunkt hätten, wer ihr Vater sei und keine Dokumente vorweisen könnten.
 
Damit zieht er in menschenverachtender Art und Weise die Hautfarbe von Menschen als Beleg für bestimmte Fähigkeiten oder Charaktereigenschaften („die nicht Deutsch können“, „faul“) heran und macht damit Schwarzafrikaner in einer die Menschenwürde verletzenden Weise verächtlich.“