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Zuviel „Aufwand“ für Menschenleben?

Wie viel ist eigentlich ein Menschenleben wert, wie viel darf oder soll eine Volkswirtschaft zur Rettung von Leben ausgeben? Und was machen wir, wenn hier eine Zahl genannt wird, eine Obergrenze? Sperren wir Risikogruppen weg oder lassen wir die Menschen sterben? Diese Fragen sollten zwei Linzer FPÖ-Gemeinderäte beantworten.

Rechtsextremismus und Corona-Krise: neues Thema, alte Muster

Dass die Corona-Krise für Rechtsextreme Anlass ist, alte und neue Verschwörungstheorien zu lancieren und Stimmung zu machen, ist nicht weiter erstaunlich. Einig ist man sich dabei jedoch nicht, denn Widersprüche gibt es zuhauf. Aber es gilt das Motto: Was dem eigenen Narrativ auch nur irgendwie nützen könnte, wird hinausposaunt. Antisemitismus und Rassismus erleben auch hier… Weiter »

Wochenschau KW 14/20

Ein Kärntner wurde in U-Haft genommen. Die Vorwürfe sind massiv: Vergewaltigung, sexueller Missbrauch und Wiederbetätigung. Eine Verurteilung wegen Wiederbetätigung gab’s in Vorarlberg. Der Verfasser einer rassistischen Hochschularbeit darf seinen Abschluss behalten, hat aber eine Anzeige wegen des Verdachts auf Wiederbetätigung am Hals. Die oberösterreichische Landesregierung fördert ihre Burschenschaften weiter großzügig.

Das Virus in „Zur Zeit“

Das völkische Wochenblatt „Zur Zeit“ instrumentalisiert die Covid19-Krise für die Verbreitung von rechtsextremer Desinformation und Verschwörungstheorien. Gleichzeitig profitiert die Kampfpostille massiv von der Medienförderung, die im Kontext der Pandemie-Maßnahmen im Parlament beschlossen wurde. Wie immer reicht ein kurzer Blick aus (diesmal auf die Online-„Berichterstattung“ der Zeitung), um aufzuzeigen, wie skandalös diese staatliche Förderung ist.

Identitäres Dreieck oder: Alte Liebe rostet nicht!

Erntehelfer sucht nun das Aula-Nachfolgemagazin „Freilich“, denn „[d]er Ausfall von tausenden Erntehelfern und Saisonarbeitern stellt die heimischen Bauern in den nächsten Monaten jedoch vor riesige Probleme“. Logistisch abgewickelt würde der Einsatz über die Burschenschaft „Marko-Germania“. Dahinter steckt ein altes Dreieck von Identitären, Burschenschaften und FPÖ.

Videotipp: „Paramilitärisches Training für Zivilisten?“

Das deutsche TV-Magazin „Monitor“ hat im Dezember enthüllt, dass der sich selbst als harmlos schildernde Verein „Uniter“ paramilitärische Trainings abgehalten hat. Auch in Voralberg hat es einen Versuch gegeben, eine österreichische Sektion aufzubauen. Die Beziehungen von „Uniter“ zu Österreich wurden schon zuvor nachgewiesen. Nachdem „Uniter“ vom deutschen Verfassungsschutz zum Prüffall erklärt wurde, hat sich der… Weiter »

Wochenschau KW 13/20

Der Angeklagte zugeschaltet über Internet – so können nun Prozesse vor Gericht ablaufen. Im Fall eines Kärntners kam es dennoch zu einer Vertagung. Wie Rassismus als Pawlowscher Reflex funktioniert, zeigt aktuell ein Fall aus der Steiermark. Und: Gegen Michael Raml werden keine Ermittlungen eingeleitet, da laut Staatsanwaltschaft kein Anfangsverdacht gegeben sei.

Zwei deutsche Fälle, zwei Mal Österreich-Bezug

Russische Maschinenpistolen, die von Österreich in neonazistische Kreise aus dem deutschen Brandenburg gewandert sind und polnische Neonazis, die wegen terroristischer Umtriebe – mutmaßlich durch einen Ex-AfD-Mitarbeiter mit ausgezeichneten Beziehungen zur FPÖ angestiftet – verurteilt wurden – zwei Fälle aus Deutschland, die auch für Österreich brisant sein könnten.

Die Wegwarte und das Virus

Die „Gemeine Wegwarte“ ist 2020 zur „Heilpflanze des Jahres“ ernannt worden. Mit heilenden Wirkungen hat die Zeitschrift „Wegwarte“, die sich mit der Pflanze schmückt, aber nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Die Zeitschrift, die in den letzten Tagen mit ihrer an Haushalte adressierten März-Ausgabe verschickt wurde, verbreitet ziemlich „kranke“ Meldungen – über das angeblich unproblematische… Weiter »

Wochenschau KW 12/20

Wenigstens eine gute Seite hat die Corona-Krise: Das jährliche Faschistentreffen in Bleiburg/Pliberk muss diesmal wohl ausfallen. Gegen Norbert Hofer werden nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf unerlaubte Geschenkannahme anlaufen, nachdem der Nationalrat für eine Auslieferung des derzeitigen Dritten Nationalratspräsidenten gestimmt hat.