Filter Schlagwort: Info Direkt

FPÖ Gänserndorf: Ehemaliger Bezirkssekretär für’s „Ausradieren“ des EU-Kommissions-Vizepräsidenten

Der Bezirk Gänserndorf würde bei der FPÖ innerparteilich einen besonderen Warnhinweis rechtfertigen. Seit Jahren gibt es dort immer wieder heftige Reibereien zwischen den Funktionären, Austritte, Rücktritte, ja sogar einen Übertritt zur KPÖ. Außerdem sind dort einige besonders heftige Rechtsausleger aktiv. Diesmal geht es aber nicht um den Markus Ripfl, sondern um den früheren Bezirkssekretär und… Weiter »

Rechtsextremer Kongress wegen Wahl verschoben

Ganz lieb sind die Organisatoren des für den 30. September 2017 angekündigten rechtsextremen Kongresses in Linz zur FPÖ. Weil mittlerweile für den 15. Oktober die Nationalratswahl vereinbart wurde und für die FPÖ so knapp vor der Wahl ein Kongress von Rechtsextremen mit besten Verbindungen zur FPÖ nicht unbedingt ein Burner wäre, haben sich die Veranstalter… Weiter »

Der misslungene Paragraph gegen „staatsfeindliche Bewegungen“

Im Juni soll ein neuer strafrechtlicher Rundumschlag gegen Staatskritik beschlossen werden. Die bestehenden Gesetze gegen Rechtsextremismus hingegen werden nicht nachgeschärft. Ein Kommentar von Angelika Adensamer* zum Gesetz gegen „staatsfeindliche Bewegungen“.

„Kopiermaschine“ Strache

Jetzt also auch Marine Le Pen! Die rechtsextreme Präsidentschaftskandidatin wurde dabei ertappt, dass sie mehrere Passagen einer Rede des ausgeschiedenen konservativen Kandidaten Francois Fillon in ihrer Rede zum Ersten Mai verwendet hat – ohne sie als Zitat auszuweisen. Da fällt einem natürlich gleich wieder Melania Trump ein, die Michelle Obama abgekupfert hat, oder noch besser:… Weiter »

Neuerlich Anstieg rechtsextremer Straftaten 2016

Seit kurzem liegt die Beantwortung der parlamentarischen Anfrage des Justizsprechers der Grünen, Albert Steinhauser, zu den rechtsextremen Straftaten 2016 vor. Nicht überraschend, aber erschreckend: die Zahl rechtsextrem motivierter Straftaten steigt beharrlich weiter an. Die Erklärungsversuche der Polizeispitze, wonach der Anstieg auch auf Bewusstseinsbildung zurückzuführen sei, muten da reichlich skurril an.

Linz: 250 Euro Strafe für Mauthausen-Lüge

Der Welser Anwalt, der im März 2016 in einem Prozess wegen Wiederbetätigung seinen Mandanten damit „verteidigt“ hatte, dass er in seinem Plädoyer Vergasungen im KZ Mauthausen bestritt, hat deswegen jetzt in einem Verwaltungsstrafverfahren eine sehr milde Geldstrafe erhalten. Seiner Berufung gegen eine Geldstrafe von 500 Euro wurde stattgegeben und das Ausmaß auf 250 Euro reduziert,… Weiter »

Hitler-Werbung und die Reaktionen

Ein steirischer Strom- und Gasanbieter versucht, mit Hitler-Bild und Goebbels-Zitat Kunden zu keilen. Das allein ist schon schlimm und geschmacklos genug. Dazu kommt noch, dass die Firma ziemlich „dubios“ scheint. Nicht genug damit, zeigen die Reaktionen von Usern, dass jede Interpretation des Werbe-Sujets als witzig oder sarkastisch völlig daneben greift.

Info-Direkt (III): Erste Reaktionen

Nach den massenhaften Funden von Plagiaten in den Print-Ausgaben der rechtsextremen Zeitschrift „Info-Direkt“ haben wir einige der plagiierten Autoren, Medien und Einrichtungen angeschrieben, sie über die Plagiate informiert und mittlerweile auch schon erste Reaktionen erhalten. Auch „Info-Direkt“ reagiert: ziemlich verhalten auf die Vorwürfe, dafür sehr fleißig mit Löschungen der Plagiate in der Online-Ausgabe. Bravo! Fein,… Weiter »

„Info – Direkt“ – Teil II: Der Oberplagiator

Der Leitspruch von „Info-Direkt“ lautet: „Nicht immer ist das, was wir auf den ersten Blick sehen, die ganze Wahrheit“. Eine starke Ansage für ein Magazin, für welches das widerrechtliche Abschreiben zum redaktionellen Alltag gehört. Seit „Profil“ vergeblich versuchte eine Stellungnahme zu den Plagiatsvorwürfen von den „Info-Direkt“-Machern einzuholen, ist bei denen Feuer am Dach. Die Löschversuche… Weiter »

„Info-Direkt“ – Teil I: Das Magazin der Plagiatoren

Zwei Jahre gibt es das Magazin „Info-Direkt“ aus Linz nun. Mit der Organisation des rechtsextremen Kongresses „Verteidiger Europas“ – gemeinsam mit „unzensuriert.at“ – im Oktober 2016 haben die Betreiber ihr Gesellenstück abgeliefert. Höchste Zeit also, das Medienprojekt einer näheren Prüfung zu unterziehen. Dabei sind wir auf das Husarenstück der rechtsextremen Medienmacher gestoßen: sie schreiben schamlos… Weiter »