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Filter Schlagwort: Info Direkt

Die blaue Bewunderung für Belarus

Der steirische KPÖ-Land­tagsab­ge­ord­nete Wern­er Murgg ist zu Recht für seine loben­den Worte über die blutige Dik­tatur in Belarus scharf kri­tisiert wor­den. So ziem­lich von allen, auch von Teilen sein­er eige­nen Partei. Einem Redak­teur des „Stan­dard“ war das zu wenig. Er ist der Mei­n­ung, dass der Auf­schrei deut­lich größer und schär­fer gewe­sen wäre, wenn ein Poli­tik­er der FPÖ das Regime in Belarus gelobt hätte. Wir hal­ten dage­gen: Die blaue Bewun­derung für Belarus ist groß und fast nie­mand protestiert dage­gen. Weit­er…

Kickls Klub finanziert fleißig „Info-Direkt“

Das recht­sex­treme „Info-Direkt“-Magazin ist bei Nr. 39 ange­langt. Sein Geschäfts­führer, Chefredak­teur und Alleineigen­tümer Michael Scharfmüller, früher Aktivist beim neon­azis­tis­chen Bund Freier Jugend (BfJ), hat sein Unternehmen vom Briefkas­ten in der Diesel­straße über­siedelt in ein fak­tisch virtuelles Büro in der Linz­er Stein­gasse. Wir woll­ten wis­sen, was sich son­st noch verän­derte, seit im Mai 2019 die FPÖ ihre nährende Hand und die bei­den Miteigen­tümer Jan Ack­er­maier und Ulrich Püschel von der Pos­tille ange­blich zurück­ge­zo­gen hat. Weit­er…

MFG zensiert ihr eigenes Programm

Ziem­lich hin­ter­hältig war das schon: Ganz knapp vor der Land­tagswahl in Oberöster­re­ich veröf­fentlichte das recht­sex­treme Por­tal „Info-Direkt“ als Gastkom­men­tar den Aufruf eines Andreas Lang, dass die kan­di­dierende Partei „MFG“ (Men­schen Frei­heit Grun­drechte) den Abtrei­bungspas­sus aus ihrem Parteipro­gramm stre­ichen solle. Zwei Tage vor der Wahl. Wer ist dieser Andreas Lang? Und vor allem: Wie reagiert die Partei MFG auf diese Attacke? Weit­er…

Bundestagswahlkampf: Desinformation made in Austria

Ein deutsches Recherchekollek­tiv hat sich auf den Weg gemacht: nach Öster­re­ich, um auf die Spuren jen­er Medi­en zu kom­men, die mit ihren Desin­for­ma­tion­skam­pag­nen auch den Wahlkampf in Deutsch­land bee­in­flussen. Die Reise ging zuerst nach Wien, dann nach Linz – dor­thin, wo Wochen­blick, Info-Direkt, Report24 und AUF1 ihre Zen­tralen haben. Weit­er…

Haimbuchners Narrensaum und sein rechtsextremer Magnet

„pro­fil“ berichtet in sein­er Aus­gabe vom 5.9 21 unter dem Titel „Der Het­zer und die Lan­des­gelder“ über die Aufträge, die der Recht­sex­treme und Coro­na-Leugn­er Ste­fan Mag­net 2019 und 2020 für seine Fir­ma „MS Medi­en­l­o­gis­tik Werbe GmbH“ vom Land Oberöster­re­ich erhal­ten hat. „pro­fil“ ver­mutet den Vize-Lan­deshaupt­mann und FPÖ-Chef Man­fred Haim­buch­n­er als Auf­tragge­ber, aber der äußert sich höchst zöger­lich. Warum eigentlich? Einiges ist doch offen­sichtlich. Weit­er…

Wochenschau KW 33/21

Schüsse mit ein­er Schreckschusspis­tole mit­ten in der Nacht in der Wiener Donaus­tadt – aus Frust, wie der Schütze angibt, bei dem neben­bei auch noch eine Waf­fen­samm­lung samt SS-Devo­tion­alie gefun­den wurde. Ste­fan Mag­net (AUF1-TV) empört sich, dass Pay­Pal gle­ich drei sein­er Kon­ten gekündigt hat. Warum eigentlich? Weit­er…

Wer steckt hinter AUF1-TV? Teil 1: Brauner Untergrund

Das Logo hat schon mal Anlei­hen beim deutschen öffentlichen-rechtlichen „Das Erste“ genom­men, auch son­st kommt einiges bekan­nt daher beim neuen „TV“ des Ste­fan Mag­net, das am 31. Mai erst­mals gesendet hat. Es nen­nt sich „alter­na­tiv“ und „unab­hängig“ und rei­ht sich naht­los in das Medi­enge­bräu ein, das aus der recht­sex­tremen Ecke in das Inter­net flutet. Wer sind nun die Leute, die AUF1-TV machen? Ein Blick hin­ter die Kulisse. Weit­er…

Lame Duck Hofer

Es gärt bei der FPÖ. Wieder ein­mal. Dass es irgend­wann zum Show­down zwis­chen Hofer und Kickl um den Chef­ses­sel in der Partei kom­men würde, war abse­hbar. Den Kürz­eren wird wohl Nor­bert Hofer ziehen, zumin­d­est dann, wenn Kickl nicht stolpert. (Aber wer weiß schon, was aus sein­er Amt­szeit als Innen­min­is­ter noch zutage treten wird?) Der FPÖ-Bun­desrat Johannes Hüb­n­er hat nun Hofer einige Unfre­undlichkeit­en aus­gerichtet. Und das aus­gerech­net übers recht­sex­treme Mag­a­zin Info-Direkt. Eine Analyse. Weit­er…

Prozess „Europäische Aktion“ (Teil 3): Zwischenstopp!

Axel Schlimper (vorne) und unbekannte Person bei der "Ostlandfahrt" der EA

Die Urteile im Prozess gegen fünf Aktivis­ten der Europäis­chen Aktion (EA) wur­den gestern berat­en und verkün­det und – man kann gar nicht oft genug beto­nen – über die Schuld der Angeklagten haben Geschworene, nicht Richter entsch­ieden. Die Urteile sind noch nicht recht­skräftig, denn die Staat­san­waltschaft über­legt noch. Es sollen auch noch weit­ere Ankla­gen und damit Angeklagte nach­fol­gen: ein Zwis­chen­stopp also. Weit­er…

Prozess „Europäische Aktion“ (Teil 2): Das Netzwerk wird sichtbar

Der zweite Prozesstag im Ver­fahren der Repub­lik Öster­re­ich gegen fünf mut­maßliche Neon­azis der Europäis­chen Aktion war fast genau­so inter­es­sant wie der erste. Es gibt nur ein Prob­lem: Ich war nicht vor Ort. Es gibt aber ein aus­geze­ich­netes Pro­tokoll der Mitarbeiter*innen von „prozess.report“, das mich in die Lage ver­set­zt, die Aus­sagen und Erken­nt­nisse aus dem zweit­en Prozesstag zusam­men­z­u­fassen. Ein Bericht von Karl Öllinger. Weit­er…