Filter Schlagwort: Demonstration

Graz: Neonazis gesucht

Die Kundgebung der FPÖ am 3. März in Graz lief unter dem Motto „Gemeinsam Flagge zeigen“. Rund 500 bis 600 blaue Fans waren gekommen, um mit dem Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer und Parteichef Strache gemeinsam die Flagge zu zeigen. Drei Fans zeigten nicht die Flagge, sondern den Kühnengruß und brüllten „Heil Hitler“ und „Sieg Heil“. Ihre… Weiter »

Klagenfurt: Keine Anklage wegen Hitlergruß

Bei der Kundgebung der Identitären am 21. Februar wurde von zwei Personen deutlich sichtbar der Hitlergruß gezeigt, was auch in einem Filmbericht des ORF Kärnten deutlich zu sehen ist. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat nun die Ermittlungen „aus Beweisgründen sowie teilweise aus rechtlichen Überlegungen“ (Kleine Zeitung, 3.6.16) eingestellt! Wegen eines jenseitigen Plakat-Spruchs bei der Gegenkundgebung wird… Weiter »

Pegida mit Mistgabel gegen Sexualscheiß

Pegida spaltet sich gerade wieder einmal . Das Rest-Flügelchen ruft für diesen Samstag zu einer mächtigen Demo in Graz auf. Zweistellig dürfte das Grüppchen schon werden, obwohl es nicht nur intern Streit gibt, sondern auch mit dem Grazer Lokalkonkurrenten Partei des Volkes (PdV). Das alles und noch viel mehr ist in einer ausgezeichneten Recherche der… Weiter »

Hitler-Grüße zum Abschluss

Am Freitag, 20.5. fand am Viktor-Adler-Markt die Abschlusskundgebung von Norbert Hofer statt, bei der es – wie schon fast bei jeder größeren FPÖ-Kundgebung – zu mehreren Hitler-Grüßen kam. Das Online-Magazin Vice zeigt in seinem Bericht zur Hofer-Kundgebung drei Personen, die sich so einschlägig wiederbetätigt haben. Obwohl noch mehr Hitler-Grüßer bei Hofers Abschlusskundgebung tätig waren, gab… Weiter »

Klagenfurt: Zwei Jahre für „Patriotin 88“

Eine 37-jährige Kärntnerin stand gestern in Klagenfurt vor einem Geschworenengericht wegen des Verdachts der NS-Wiederbetätigung. Der Frau wurden in der Anklage insgesamt elf Delikte vorgeworfen. In den Jahren 2014 und 2015 hat sie auf einer Internetplattform Aufrufe zur Rassentrennung und zur Überlegenheit der weißen Rasse gepostet, auch Hakenkreuze in unterschiedlichen Varianten und NS-Kriegsverbrecher.

Sie wachsen zusammen (IV): Die FPÖ und die Identitären

Unabhängig von den gefestigten Beziehungen des RFJ Burgenland zu den Identitären gibt es mittlerweile – seit 2015 – in fast allen anderen Bundesländern eine intensivierte Zusammenarbeit von FPÖ und Identitären bzw. Arbeit von Identitären in der FPÖ . Am deutlichsten sichtbar ist das in der Steiermark. Bei einigen Aktivisten führte die persönliche Radikalisierung aus der… Weiter »

Sie wachsen zusammen (III) : FPÖ, Hofer und die Identitären

Seit Wochen ist Norbert Gerwald Hofer, der FPÖ-Präsidentschaftskandidat emsig bemüht, Distanz zu den Identitären zu signalisieren. Glaubhaft? Eher nicht. Schließlich ist der Mann, den er in der Partei vertritt, doch ziemlich eng mit den Identitären. Noch deutlicher aber : sein Protege Geza Molnar, Rechtsausleger der FPÖ Burgenland, aber vor allem der RFJ Burgenland sind den… Weiter »

Öllinger warnt vor Rechtsextremen-Aufmarsch am Wochenende in Kärnten

Wien (OTS) – Während am Pfingstwochenende die Befreiungsfeiern im ehemaligen Nazi-Konzentrationslager Mauthausen und den Nebenlagern stattfinden, versammeln sich auf dem Loibacher Feld bei Bleiburg/Pliberk in Kärnten/Koroska mutmaßlich bis zu 10.000 Menschen zu einer der größten regelmäßigen rechtsextremen Manifestationen Europas. „Bei dieser jährlichen Kundgebung wird das mit den Nazis kollaborierende Ustascha-System bzw. der faschistische kroatische NDH-Staat… Weiter »

Der Verfassungsschutz und die Identitären (II)

Was sich der Verfassungsschutz in seinem Bericht 2015 dabei gedacht hat, als er die kurdische Arbeiterpartei PKK im Kapitel „Islamistischer Extremismus / Terrorismus“ angeführt hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Diese Einschätzung ist aber nicht die einzige grobe Entgleisung. Nachdem der Bericht für 2014 eine ziemlich treffende Beschreibung der Identitären vorgenommen hat (ohne sie namentlich zu… Weiter »

Feldkirch/Hohenems (Vlbg): Im Haushalt seiner Mutter

Nach einer halbjährigen Untersuchungshaft musste sich gestern M. H. vor dem Landesgericht Feldkirch verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen NS-Wiederbetätigung, versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung angezeigt. Er hat im Vorjahr die jüdische Synagoge, den jüdischen Friedhof und das jüdische Museum in Hohenems, den islamischen Friedhof in Altach und weitere Objekte mit Nazi-Parolen beschmiert.