• Einfache Suche:

  • Sortierung

  • Erweiterte Suche:

  • Schlagwörter:

  • Zeitraum:

Filter Schlagwort: Demonstration

Wochenschau KW 37–38/22

Dies­mal im Wochen­rück­blick: aus Beton gegossene Hak­enkreuze an der Wohnz­im­mer­wand eines Bur­gen­län­ders, Hak­enkreuze am Kaf­fee­häferl bei einem Kärnt­ner, Nazi-Chats bei einem weit­eren Bur­gen­län­der und zwei Prozesse gegen frühere Mit­glieder des Staaten­bun­des. Dazu ein FPÖ-Bun­desrat, den die Staat­san­waltschaft wegen des Ver­dachts auf Ver­het­zung im Visi­er hat und der FPÖ-Nation­al­ratsab­ge­ord­nete Chris­t­ian Rag­ger, der sich einst seinen Rück­tritt als Kärnt­ner FPÖ-Parteiob­mann großzügig ent­lohnen hat lassen. Weit­er…

„Wels ist kein Tummelplatz für Ewiggestrige!“

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Presseaussendung Welser Ini­tia­tive gegen Faschismus

250 Men­schen bei Mah­nwache in Wels
Scharfe Kri­tik an FPÖ-Rabls Förderung des Rechtsextremismus

Trotz strö­menden Regens haben am Don­ner­stagabend 250 Men­schen mit ein­er Mah­nwache vor dem Welser Rathaus ein starkes Zeichenge­gen Recht­sex­trem­is­mus geset­zt. Die Mah­nwache stand unter dem Mot­to „Wels ist kein Tum­melplatz für Ewiggestrige!“. Protestiert wurde damit gegen den recht­sex­tremen „Burschen­tag“ und seine Förderung durch den Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter Andreas Rabl, aber auch gegen den lax­en Umgang von Poli­tik und Behör­den mit Recht­sex­trem­is­mus über­haupt. Ver­anstal­ter waren die Welser Ini­tia­tive gegen Faschis­mus, das OÖ. Net­zw­erk gegen Ras­sis­mus und Recht­sex­trem­is­mus sowie das Mau­thausen Komi­tee Öster­re­ich. Mit Nach­druck ver­langt wur­den ein klares Nein des Lan­deshaupt­manns und aller demokratis­chen Parteien zu recht­sex­tremen Ver­anstal­tun­gen in Oberöster­re­ich, das endgültige Aus für jede Sub­ven­tion­ierung der Burschen­schaften und ein wirk­samer Aktion­s­plan gegen die zahlre­ichen recht­sex­tremen Straftat­en im Bun­des­land. Die Haup­trede hielt der Recht­sex­trem­is­mus-Experte und Buchau­tor Hans-Hen­ning Scharsach. Er übte scharfe Kri­tik am Welser FPÖ-Bürg­er­meis­ter: „Rabl fördert mit Steuergeld eine Kader­schmiede des Recht­sex­trem­is­mus! Denn nichts anderes sind die Burschen­schaften, die sich in Wels treffen.“

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mah­nwache gegen Recht­sex­trem­is­mus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mahnwache gegen Rechtsextremismus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Mah­nwache gegen Recht­sex­trem­is­mus in Wels, 15.9.22 (© Antifa Wels)

Wochenschau KW 17/22

Rück­blick auf die let­zte Woche mit eini­gen Prozessen und Nazi-Schmier­ereien: Ein Salzburg­er Arzt wegen Wieder­betä­ti­gung vor Gericht und in Wien ein 18-fach Vorbe­strafter, zwei Garten­par­tys – eine in der Steier­mark, eine andere in Kärn­ten – mit braunen Umtrieben, die an den Gericht­en ver­han­delt wur­den und der Ex-Chef der Salzburg­er Frei­heitlichen Jugend, der in Wien vor dem Kadi stand, dazu Hak­enkreuzschmier­ereien in Nieder- und Oberöster­re­ich. Weit­er…

Wochenschau KW 9 und 10/22 (Teil 3)

Immer öfter müssen wir aus der Coro­na-Ver­schwörungsszene Berichte brin­gen, die mit Ver­het­zung oder Wieder­betä­ti­gung im Zusam­men­hang ste­hen. Dies­mal: ein the­ater­reifer Prozess mit einem „Witz-Freis­pruch“, drei Anzeigen nach dem Ver­bots­ge­setz und eine Ein­stel­lung eines Ver­fahrens. Auf das Camp der Klimaktivist*innen in der Lobau gab’s nun nach dem Bran­dan­schlag im Win­ter eine Neon­azi-Attacke. Und die Ini­tia­tive „Ban­Hate“ verze­ich­net fürs let­zte Jahr wieder eine sehr hohe Zahl an Mel­dun­gen von Has­s­nachricht­en. Weit­er…

Schnedlitz, die Identitären und das „Ok“

Seine Sym­pa­thien für die Iden­titären hat der FPÖ-Gen­er­alsekretär und Nation­al­ratsab­ge­ord­nete Michael Schnedlitz, blauer Ämterku­mulier­er und mit Nebeneinkün­ften der zwei­thöch­sten Kat­e­gorie (7.000–10.000€ monatlich) geseg­net, schon früh erken­nen lassen. Nun posiert er mit einem Iden­titären – samt White-Pow­er-Zeichen, das er „ok“ find­et. Weit­er…

Wochenschau KW 5, 6/22

Eine Poli­tik­erin erk­lärt Corona-Demonstrant*innen in Bre­genz, dass sie mit Faschis­ten mit­laufen – die Empörung über die Poli­tik­erin war groß. Wenige Tage zuvor fuhr eine Frau – eben­falls in Bre­genz bei ein­er Demo – mit ihrem Auto direkt auf drei Polizis­ten zu, die sich nur durch einen Sprung auf die Seite ret­ten kon­nten. Der „Vor­fall“ erregte bei den Demon­stri­eren­den offen­bar keine Empörung und ver­schwand auch recht schnell wieder aus den Medi­en. Weit­er…

Wochenschau KW 3/22 (Teil 2)

Der FPÖ-Spitzenkan­di­dat in Waid­hofen liest offen­bar wenig. Die Angabe, als let­ztes Buch Hitlers „Mein Kampf“ gele­sen zu haben, wurde nun zu seinem eige­nen Kampf ums poli­tis­che Über­leben. In der let­zten Woche wur­den gle­ich drei größere Waf­fen­funde pub­lik: zwei in Oberöster­re­ich und ein­er in Niederöster­re­ich. Der Wiener Polizei ist let­zte Woche ein katholis­ch­er Seel­sorg­er abhan­den gekom­men. Der wurde vom Kar­di­nal „entpflichtet“, nach­dem er sich als Sprech­er von impfkri­tis­chen Polizist*innen her­vor­ge­tan hat­te und zusam­men mit Rut­ter und Bre­jcha bei ein­er Demo aufge­treten ist. Ein Diszi­pli­narver­fahren haben auch ein niederöster­re­ichis­ch­er und ein Vorarl­berg­er Polizist am Hals. Weit­er…

Doku-Tipp: Verschwörungswelten

Teil 1 der dre­it­eili­gen ORF-Doku „Ver­schwörungswel­ten“ lässt sich schon ein­mal gut an. Im Fokus ste­hen Impfskeptiker*innen, die freimütig erzählen, wie sie zu ihren kru­den Posi­tio­nen gekom­men sind. Dem wird direkt der Stand der wis­senschaftlichen Forschung gegenübergestellt. Aber auch die Machen­schaften des Ryke Geerd Hamer und sein­er Jünger wer­den durch­leuchtet. Weit­er…

Die Corona-Demo-Macher*innen (Teil 6): Geri, der (Ver)Schwörer, Zecken, Faultiere, Ratten und türkises Ungeziefer

Wer hätte das gedacht? Geri Schwör­er, der schon etliche Sta­tio­nen in diversen recht­en und recht­sex­tremen Parteien und Grup­pen absolviert hat, ist jet­zt eine große Num­mer in der Vorarl­berg­er Corona-Maßnahmen-Gegner*innen-Szene. Dabei hätte man fast annehmen kön­nen, dass mit seinem Auss­chluss aus der FPÖ im Jahr 2015 auch seine poli­tis­che Kar­riere abgeschlossen wäre. Aber warum wird so ein­er wie Geri aus der FPÖ aus­geschlossen? Weit­er…