We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Objekt 21 (I): So manches ist noch unklar!

Nach wie vor sit­zen elf Per­so­nen im Rah­men der Ermitt­lun­gen zu der schwer kri­mi­nel­len Neo­na­zi-Ban­de vom Objekt 21 in Unter­su­chungs­haft. Bis zum 20. Febru­ar wur­den bei der zustän­di­gen Staats­an­walt­schaft Wels 30 Anzei­gen, unter ande­rem wegen Ein­bruch, Brand­stif­tung, gefähr­li­cher Dro­hung und Erpres­sung ein­ge­bracht. Von den Neo­na­zi-Spu­ren ist der­zeit nicht viel die Rede. Wir haben eini­ge wei­te­re gefunden.

2. März 2013

Wie das „Neue Volks­blatt“ am 20.2. mel­de­te, sind 30 Anzei­gen fer­tig­ge­stellt und der Staats­an­walt­schaft Wels über­mit­telt wor­den. Die Ermitt­ler gin­gen in dem Bericht davon aus, dass in den nächs­ten Wochen wei­te­re 30 Abschluss­be­rich­te bzw. Anzei­gen ein­ge­bracht wer­den könn­ten. Das wären dann ins­ge­samt an die 60 Anzei­gen. Eine Per­son, die der Sze­ne um Objekt 21 ange­hört, habe die Betei­li­gung an ins­ge­samt 25 Ein­bruchs­dieb­stäh­len zuge­ge­ben. Die Beu­te habe sie aber aus­schließ­lich zur Bestrei­tung ihres Lebens­un­ter­halts verwendet.

Den Gesamt­scha­den, den das kri­mi­nel­le Neo­na­zi-Netz­werk ver­ur­sacht hat, bezif­fert die Poli­zei mit 3,5 Mil­lio­nen Euro. Wohl­ge­merkt, bei die­ser Sum­me geht es um die Schä­den (ver­mut­lich durch Brand­stif­tun­gen und Ein­brü­che ver­ur­sacht), nicht um das, was das Netz­werk aus Waf­fen- und Dro­gen­han­del, ille­ga­ler Pro­sti­tu­ti­on und sons­ti­gen kri­mi­nel­len Akti­vi­tä­ten erlöst hat.

So neben­bei wird im Bericht des „Neu­en Volks­blatt“ (20.2.2013) erwähnt, dass sich meh­re­re ein­ge­brach­te Anzei­gen auf NS-Wie­der­be­tä­ti­gung bezie­hen. Ob es sich dabei um neue han­delt oder jene Anzei­gen gemeint sind, die bereits seit zwei Jah­ren bei der Staats­an­walt­schaft Wels lie­gen sol­len, bleibt unklar.

So man­ches ist noch unklar

Wie konn­te eine so gro­ße kri­mi­nel­le Neo­na­zi-Struk­tur so lan­ge – bis zum gro­ßen Pau­ken­schlag im Jän­ner 2013 – weit­ge­hend unbe­hel­ligt ope­rie­ren? Seit wann wuss­ten die Behör­den von den kri­mi­nel­len Aktivitäten?

2010 fand am 13. August die ers­te Haus­durch­su­chung von Objekt 21 statt. Offi­zi­ell wegen des Ver­dach­tes auf NS-Wie­der­be­tä­ti­gung. Tat­säch­lich dürf­te schon damals nach Waf­fen gesucht wor­den sein. Manu­el Spind­ler von Objekt 21 bezieht sich in sei­nem Ein­spruch gegen die Haus­durch­su­chung jeden­falls dar­auf, dass die Exe­ku­ti­ve in ihrer Begrün­dung für die Raz­zia auch einen Waf­fen­fund ange­führt hat­te. Bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le von Jür­gen Wind­ho­fer waren in des­sen PKW ver­bo­te­ne Waf­fen und NS-Mate­ria­li­en sicher­ge­stellt wor­den. Man hät­te schon damals bei den Mer­chan­di­sing-Arti­keln, die von Objekt 21 ange­bo­ten wur­den, stut­zig wer­den kön­nen: Um 15 Euro wur­den T‑Shirts mit dem Auf­druck „Kei­ne Ver­tre­ter“ bzw. “Zahn­fee“ mit Schlag­ring angeboten.

2011 gab es zumin­dest eine wei­te­re Haus­durch­su­chung, bei der gezielt nach Waf­fen gesucht, aber kei­ne gefun­den wur­den. Seit kur­zem wis­sen wir durch die Aus­sa­ge von Erich Ruzowitz­ky, dem Ver­mie­ter des „Objekt 21“, warum:

Es gab meh­re­re Raz­zi­en im Haus, bei denen die Poli­zei nicht viel gefun­den hat. Die Mie­ter haben mir dann auch zu ver­ste­hen gege­ben, dass sie mit der Exe­ku­ti­ve unter einer Decke ste­cken und dort Freun­de haben. Sie haben behaup­tet, dass sie Tage vor­her immer schon gewusst haben, wenn eine Haus­durch­su­chung statt­fin­det. Das hat mein Ver­trau­en in die Poli­zei immens erschüt­tert. (Kurier, 9.2. 2013)

Anfang Novem­ber 2012 wur­de in Gotha (Thü­rin­gen) ein 27-jäh­ri­ger Deut­scher ver­haf­tet, der wegen zahl­rei­cher in Öster­reich ver­üb­ter Straf­ta­ten zur euro­pa­wei­ten Fahn­dung aus­ge­schrie­ben war. Sei­ne Ver­haf­tung stand in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit der Cau­sa Objekt 21.

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Illegaler Waffenbesitz/Waffenhandel | Körperverletzung | Neonazismus/Neofaschismus | Oberösterreich | Objekt 21 | Verbotsgesetz | Weite Welt | Wiederbetätigung

Beitragsnavigation

« FPÖ NÖ: Wieder Protest durch Austritt
Objekt 21 (II): Beste Kontakte nach Thüringen »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter