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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 2 Minuten

kreuz.net: Was ist mit den österreichischen Spuren?

Der Bru­no Gmün­der-Ver­lag, der ein Geld für Hin­wei­se auf die Betrei­ber des Hetz-Blogs kreuz.net aus­ge­setzt hat, dürf­te bereits eini­ge Infor­ma­tio­nen erhal­ten haben. In der jüngs­ten Mel­dung des Blogs Stoppt kreuz.net wird die Distan­zie­rung der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz von kreuz.net als unglaub­wür­dig zurückgewiesen.

29. Okt. 2012

Die Vor­wür­fe, die „Stoppt kreuz.net“ erhebt, sind massiv :

Der Akti­on STOPPT KREUZ.NET lie­gen Infor­ma­tio­nen vor, die star­ke Hin­wei­se dar­auf ent­hal­ten, dass kreuz.net tat­säch­lich von Per­so­nen aus dem kirch­li­chen Dienst betrie­ben wer­den soll. Dar­un­ter sogar auch sol­che aus höchs­ten Kir­chen­krei­sen. Noch höher soll die Zahl von angeb­lich für die Kir­che arbei­ten­den ander­wei­ti­gen Per­so­nen sein, die an kreuz.net Infor­ma­tio­nen lie­fern, für die Sei­te Arti­kel schrei­ben bzw. deren Ver­öf­fent­li­chung auf der Hetz­sei­te bereit­wil­lig oder unwi­der­spro­chen zulassen.


Wer­ner Königs­ho­fer, ein Autor von “kreuz.net”

In der Ver­gan­gen­heit wur­de des Öfte­ren die Pius-Bru­der­schaft mit kreuz.net in Ver­bin­dung gebracht. Deren Bischof Ber­nard Fel­lay hat eine Ver­ant­wor­tung für kreuz.net dementiert.

Wiki­pe­dia zitiert in dem Bei­trag über kreuz.net die anony­men Betrei­ber, die sich dar­stel­len als eine „Initia­ti­ve einer inter­na­tio­na­len pri­va­ten Grup­pe von Katho­li­ken in Euro­pa und Über­see, die haupt­be­ruf­lich im kirch­li­chen Dienst tätig sind. ‚kreuz.net’ akzep­tiert ohne Namen ein­ge­reich­te Infor­ma­tio­nen und betrach­tet es als Ehren­sa­che, die strik­te Anony­mi­tät sei­ner Infor­man­ten zu wahren.“


Josef Preßl­may­er beim “Gebets­fas­ten”

Wir wis­sen zwar nicht, über wel­che Infor­ma­tio­nen Stoppt kreuz.net ver­fügt, wir ken­nen aber eini­ge Autoren von kreuz.net: Wer­ner Königs­ho­fer, Karl Scho­ber, Alfons Adam, Josef Preßl­may­er und Andre­as Kirch­mair. Dazu kommt noch der aus der Pius-Bru­der­schaft aus­ge­schlos­se­ne Pater Flo­ri­an Abra­ha­mo­wicz, ein gebür­ti­ger Wie­ner. Von ihm stammt der Satz: „Ich weiß, dass die Gas­kam­mern zur Des­in­fek­ti­on benutzt wur­den. Ich weiß nicht, ob dar­in Men­schen zu Tode gekom­men sind.“

Abra­ha­mo­vicz ist ein Anhän­ger der Sedis­va­kanz und eif­ri­ger Autor von kreuz.net. Die Sedis­va­kan­tis­ten hal­ten das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil für ein „Krebs­ge­schwür des Moder­nis­mus“ und alle Päps­te seit Johan­nes XXIII. für „teuf­li­sche Pseu­do­päps­te“. Auf kreuz.net darf Abra­ha­mo­wicz auch gegen den jüngst erfolg­ten Aus­schluss des anti­se­mi­ti­schen Bischofs Richard Wil­liam­son wüten, der auf Druck der „zio­nis­ti­schen Welt“ erfolgt sei.

Da die Bei­trä­ge der Autoren von kreuz.net ver­mut­lich nicht via Brief­tau­be zur Redak­ti­on von kreuz.net kom­men, wür­de eine zeu­gen­schaft­li­che Ein­ver­nah­me den Infor­ma­ti­ons­stand der Behör­den sicher erhöhen.

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Schlagwörter: Antisemitismus | Hetze | Niederösterreich | Rechtskonservatismus/Rechtskatholizismus | Wien

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