We use automated translation to make our research internationally accessible. However, political nuances may be lost. Only the original German text is binding and definitive.
Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeiträge
  • Materialien
  • Rezensionen

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 4 Minuten

„Sächsische Separatisten“ seit Jahren im rechtsextremen Milieu verankert

Recher­chen anti­fa­schis­ti­scher Initia­ti­ven und ver­schie­de­ner deut­scher Medi­en bele­gen, dass die acht am 5. Novem­ber fest­ge­nom­me­nen jun­gen Män­ner, die im Ver­dacht ste­hen, eine rechts­ter­ro­ris­ti­sche Ver­ei­ni­gung gebil­det zu haben, seit Jah­ren tief in rechts­extre­men und neo­na­zis­ti­schen Struk­tu­ren ver­wur­zelt sind. Auf­ge­flo­gen ist die Neo­na­zi-Trup­pe nach Hin­wei­sen aus dem FBI.

8. Nov. 2024
Trainingsstätte der "Sächsischen Separatisten": Aufgelassener Militärflughafen Brandis-Waldpolenz (Foto: 126Edward - Wikimedia)
Trainingsstätte der "Sächsischen Separatisten": Aufgelassener Militärflughafen Brandis-Waldpolenz (Foto: 126Edward - Wikimedia)

Die Grup­pe, die sich spä­tes­tens im Novem­ber 2020 als „Säch­si­sche Sepa­ra­tis­ten“ („SS“) gegrün­det haben soll, pfleg­te Ver­bin­dun­gen zu einer Rei­he von rechts­extre­men Orga­ni­sa­tio­nen, dar­un­ter der neo­na­zis­ti­sche „Drit­te Weg“, schwe­di­sche Neo­na­zis, die Iden­ti­tä­ren und – kaum über­ra­schend – auch die AfD bzw. deren Jugendorganisation.

Auf­fäl­lig ist der AfD-Poli­ti­ker Hans-Georg P., der in brau­nen Krei­sen beson­ders umtrie­big war und bereits 2020 wegen des Ver­dachts auf Ver­wen­dung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen mit der Jus­tiz in Berüh­rung gekom­men sein soll. Er wur­de, wie ein Foto belegt, auch am iden­ti­tä­ren Auf­marsch am 29. Juli 2023 in Wien gesich­tet – umge­ben von wei­te­ren säch­si­schen Rechtsextremen.

Was kann denn der Salz­bur­ger FPÖ-Chef Paul Dürn­ber­ger dafür, wenn er mit dem mut­maß­li­chen SS-Rechts­ter­ro­ris­ten Hans-Georg Pf. von den „Säch­si­schen Sepa­ra­tis­ten” auf einer Demo ist?
(IB-Demo Wien 2023) Foto: @linadahm.bsky.social

[image or embed]

— Stoppt die Rech­ten (@stopptdierechten.at) 7. Novem­ber 2024 um 22:36

Gleich fünf der mut­maß­li­chen Rechts­ter­ro­ris­ten sind auf einem 2022 im säch­si­schen Grim­ma ent­stan­de­nen Foto zu sehen: Dort posiert Björn Höcke u.a. mit dem AfD-Stadt­rat von Grim­ma, Kurt Hätt­asch sowie Hans-Georg P., den Brü­dern Jörg und Jörn Schi­ma­nek und Karl K..

Die AfD, in der nie­mand etwas bemerkt haben will, ver­sucht nun, auch vor dem Hin­ter­grund eines dro­hen­den Ver­bots­ver­fah­rens, panisch die Reiß­lei­ne zu zie­hen und die drei ver­haf­te­ten AfD-Mit­glie­der, Kurt Hätt­asch, Hans-Georg P. und Kevin R. im Eil­tem­po ausschließen.

Einer Mit­tei­lung der Par­tei zufol­ge haben die Par­tei­chefs Ali­ce Wei­del und Tino Chrup­al­la eine Son­der­te­le­fon­kon­fe­renz des Bun­des­vor­stands für Mitt­woch ein­be­ru­fen. Ein­zi­ges The­ma war der Aus­schluss mög­li­cher Mit­glie­der der „Säch­si­schen Sepa­ra­tis­ten” wegen „erheb­li­chen Ver­sto­ßes gegen die Grund­sät­ze und Ord­nung unse­rer Par­tei”. (tagesschau.de, 7.11.24)

Den „Häu­ser­kampf“ geprobt habe die Trup­pe rund um ihren Rädels­füh­rer Jörg Schi­ma­nek am im Natio­nal­so­zia­lis­mus errich­te­ten, mitt­ler­wei­le aber auf­ge­las­se­nen Flug­platz in der öst­lich von Leip­zig gele­ge­nen Klein­stadt Bran­dis, schreibt der „Spie­gel“ (7.11.24). Bran­dis ist jener Ort, wo sich der aus Öster­reich stam­men­de und in den 1990er-Jah­ren nach Deutsch­land aus­ge­wan­der­te Neo­na­zi Hans Jörg Schi­ma­nek jun. mit sei­ner Fami­lie nie­der­ge­las­sen hat. „Das Schie­ßen mit schar­fen Waf­fen sol­len eini­ge der Neo­na­zis wie­der­um in Polen und Tsche­chi­en geübt haben.“ (spiegel.de) Die Fest­nah­me von Jörg Schi­ma­nek erfolg­te in der pol­ni­schen Grenz­stadt Zgor­zel­ec. Noch nicht bekannt ist, war­um er sich dort auf­ge­hal­ten hat.

Umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen über die Grup­pe lie­fer­ten Über­wa­chun­gen, dar­un­ter abge­hör­te Chats und Gesprä­che, bei denen Jörg Schi­ma­nek unwis­sent­lich mit einem ein­ge­schleus­ten FBI-Infor­man­ten kommunizierte.

Im Früh­jahr 2024 traf sich Jörg S. den Infor­ma­tio­nen von SZ, NDR und WDR zufol­ge auch noch per­sön­lich mit einer Per­son, die die Ermitt­ler auf ihn ange­setzt hat­ten. Die­ser soll S. eben­falls von Plä­nen sei­ner Grup­pe berich­tet haben – offen­bar ohne zu ahnen, dass er damit den Behör­den alles auf den Tisch legt. Die Grup­pe wur­de auch tech­nisch über­wacht, so wur­den etwa Tele­fo­ne abge­hört und das Auto von Jörg S. ver­wanzt. (sueddeutsche.de , 7.11.24)

Die Grup­pe habe nicht geplant, den „Tag X” aktiv her­bei­zu­füh­ren, son­dern woll­te die Situa­ti­on im Fall einer Kri­se für einen gewalt­sa­men Umsturz nutzen.

Als „ari­sche Schock­trup­pen“, bewaff­ne­te Mili­zen, über­näh­men sie das Kom­man­do auf den Stra­ßen, Tei­le von Sach­sen oder gar ganz Ost­deutsch­land wür­den sich vom Wes­ten abspal­ten, an dem wegen sei­ner hohen Zahl an Migran­ten kein Inter­es­se bestün­de. Wer nicht als deutsch ange­se­hen wür­de oder den ver­hass­ten demo­kra­ti­schen Staat ver­trä­te, wür­de getö­tet. Für ihre Fan­ta­sie von solch einer eth­ni­schen Säu­be­rung soll die Sachsen-„SS“ laut Ermitt­lern sogar aus­drück­lich den Begriff „Holo­caust“ gebraucht haben. Das erklär­te Ziel dem­nach: ein natio­nal­so­zia­lis­ti­sches und ras­sis­ti­sches Regime, die Herr­schaft der „wei­ßen Ras­se“. (sueddeutsche.de , 7.11.24)

Nicht mehr, als bereits am 5. Novem­ber publik wur­de, ist über die Ergeb­nis­se der Haus­durch­su­chun­gen im Forst­haus bei der Rui­ne Kron­segg in Lan­gen­lois, dem Wohn­ort des ehe­ma­li­gen FPÖ-Poli­ti­kers und Groß­va­ters von Jörg und Jörn Schi­ma­nek und Wien-Flo­rids­dorf, wo Hans Jörg Schi­ma­nek sen. eine Woh­nung besitzt, bekannt. Von der Raz­zia in Nie­der­ös­ter­reich dürf­te außer­halb der Fami­lie kaum jemand Notiz genom­men haben, da sich die Immo­bi­lie abseits der Ort­schaft in einem Wald­ge­biet befin­det. Der „Spie­gel” zieht in sei­nem Arti­kel die Linie von Sach­sen nach Lan­gen­lois, zur Hei­mat des Vaters der ver­haf­te­ten Brü­der, Hans Jörg Schi­ma­nek jun.:

Der­ar­ti­ge All­machts­fan­ta­sien haben in der Fami­lie des Rechts­extre­men offen­bar Tra­di­ti­on. Der Vater von Jörg S. gehör­te in den Neun­zi­ger­jah­ren einer mili­tan­ten Neo­na­zi­grup­pe in Öster­reich an und war dort zustän­dig für »wehr­sport­li­che Ertüchtigung«.
Am 20. April 1991, dem Geburts­tag Adolf Hit­lers, ergriff er in einem Gast­haus im österreichischen Salz­kam­mer­gut das Wort. Laut Jus­tiz­ak­ten soll er sinn­ge­mäß skan­diert haben: »Dann gehört die Stra­ße uns, und auf kurz oder lang auch die­ser Staat.« Er lan­de­te für meh­re­re Jah­re im Gefäng­nis. Das droht nun auch sei­nem Sohn. (spiegel.de, 7.11.24)

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Identitäre | Illegaler Waffenbesitz/Waffenhandel | Neonazismus/Neofaschismus | Niederösterreich | Rechtsterrorismus | Weite Welt | Wien

Verwandte Beiträge

  • 5. Nov. 2024
    "Sächsische Separatisten": Rechtsterror mit Arm nach Österreich
    Verhaftung (Symbolfoto; pixabay)

Beitragsnavigation

« Waffen, Devotionalien und Nazi-Rock aus der Haftanstalt Suben
Mélange KW 45/24: Prozesse, Anklagen & Klagen »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter