FPÖ (II): Prügel für die Geliebte?

Gegen einen Abgeordneten der FPÖ wird wegen des Verdachts der Nötigung und Körperverletzung ermittelt. Er soll im März 2016 in einem Hotelzimmer seine damalige Geliebte mehrmals geschlagen haben, berichtet die „Krone“. Die Frau hat den Vorfall erst im August 2017 nach einer „Aussprache“ angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigt, dass eine entsprechende Anzeige eingegangen sei.

Bei der Frau –soviel ist sicher – wurden im März 2016 im Spital multiple Hämatome und eine Schädelprellung festgestellt, „auch soll das Opfer vier Zähne verloren haben“ (kurier.at). Angezeigt hat die Frau 2016 aber nicht den FPÖ- Mann, sondern nach ihren eigenen Angaben und auf Anraten eines von ihm empfohlenen Anwaltes einen „Unbekannten“ als Täter.

Nach der „Aussprache“ im August 2017, die für die Frau nicht wirklich freiwillig erfolgt sein dürfte („Er verriegelte die Türen, fuhr los – und ließ die Frau nicht aussteigen“, krone.at), erfolgte dann die Anzeige des FPÖ-Parlamentariers. Die FPÖ sieht in Anzeige und Veröffentlichung eine bestellte Schmutzkübelaktion. Fragt sich nur, wer für den Schmutz verantwortlich ist.