FPÖ (I): Wieder ein Einzelfall?

In der Gemeinde Wildon bilden SPÖ, FPÖ und die Liste „Pro­jekt Wildon“ seit der let­zten Gemein­der­atswahl 2015 eine Koali­tion. „Immer wieder hing der Haussegen in der Wildon­er Gemein­destube schief“, heißt es auf meinbezirk.at. Jet­zt ist aber mehr passiert als ein schief hän­gen­der Haussegen. Der Bürg­er­meis­ter (SPÖ) hat eine Sachver­halts­darstel­lung wegen Wieder­betä­ti­gung gegen den Gemein­dekassier von der FPÖ eingebracht.

Dort, wo der Bürg­er­meis­ter laut „meinbezirk.at“ nicht mehr zu dem Vor­fall sagen will, springt der FPÖ-Bezirksparteiob­mann Josef Riemer auf derstandard.at ein und erk­lärt, dass er die Mit­glied­schaft des FPÖ-Gemein­dekassiers ruhend gestellt habe. Die Gemein­derätin von der Liste, die den Vor­fall der aus einem Hit­ler­gruß bestanden haben soll, aufgezeigt hat, will sich eigentlich mit ein­er Entschuldigung beg­nü­gen, erzählte sie derstandard.at. Aber mit ein­er Entschuldigung kann man einen Vor­fall nach dem Ver­bots­ge­setz nicht aus der Welt schaf­fen! Noch dazu, wo ein Gemein­der­at von der ÖVP den Vor­fall bezeugt.