Linz: Zwei Wiederbetätigungsprozesse

Am Mittwoch, 14. Juni und am Mon­tag, 19. Juni fan­den am Linz­er Lan­des­gericht zwei Prozesse wegen NS-Wieder­betä­ti­gung statt, die jew­eils mit Verurteilun­gen (bei­de noch nichts recht­skräftig) ende­ten. Am Mittwoch war gefährliche Dro­hung mitangeklagt, am Mon­tag auch Ver­het­zung. Die Angeklagte vom Mittwoch hat­te auf Face­book und What­sApp, in Grup­pen wie Nation­al Partei Österreich–Wien ihre braunen und ziem­lich bizarren Botschaften über Hitler ver­bre­it­et mit dem Ergeb­nis: 24 Monate Haft, davon 8 Monate unbedingt.

Die Anklage vom Mon­tag endete vor­läu­fig mit ein­er Verurteilung zu 14 Monat­en auf 3 Jahre bed­ingter Haft und ein­er unbe­d­ingten Geld­strafe von 240 Tagsätzen zu je 4 Euro, also 960 Euro. Bei bei­den Prozessen gab es keine medi­ale Berichter­stat­tung. Unsere Angaben stützen sich auf die Auskün­fte des Lan­des­gerichts Linz.