Klagenfurt: 10 Monate für Verhetzung

Weil vor sein­er Woh­nung in Vil­lach (Bel­jak) eine Gruppe Mus­li­mas mit Kopftüch­ern unter­wegs war, fasste sich der Angeklagte sein Gewehr und zielte damit vom Badez­im­mer­fen­ster auf die Frauen. Dazu machte er noch ein Self­ie und postete dazu: „Warum noch Com­put­er spie­len?“. Am Don­ner­stag musste er sich deshalb vor dem Lan­des­gericht Klagenfurt/Celovec wegen Ver­het­zung ver­ant­worten und wurde zu zehn Monat­en bed­ingt verurteilt.

Wed­er recht­sradikal noch frem­den­feindlich will der Angeklagte (39) sein, der seit län­gerem arbeit­s­los ist. „Wütend“ war er ein­fach, will damals von jeman­dem „blöd angepflaumt“ wor­den sein (ORF Kärn­ten). Viel mehr kam da anscheinend nicht an Erk­lärungsver­suchen des Angeklagten, der schon mehrfach vorbe­straft ist. Jet­zt fasste er eine weit­ere Haft­strafe von zehn Monat­en bed­ingt plus Geld­strafe von 960 Euro aus. Der Angeklagte nahm das Urteil an, die Staat­san­waltschaft noch nicht, daher ist es noch nicht rechtskräftig.