Keine Steuergelder für die Rassetheoretiker von „Zur Zeit“!

Es ist nicht das erste Mal, dass die Zeitschrift „Zur Zeit“ rassistisch ausfällig wurde. Im Vorjahr wurde das Blatt etwa für seine durch und durch hetzerische und rassistische Reportage über „das nicht lustige Zigeunerleben“ vom Presserat verurteilt. Die Grünen fordern jetzt die Streichung der Presseförderung für das blaue Blatt. In der aktuellen Ausgabe hetzte „Zur Zeit“ gegen die „rassische Durchmischung“ eines Kindergartens.

Auf der Homepage der Gemeinde Wien erschien anlässlich der 100-Jahr-Feier des Kindergartens Vorgartenstraße ein Bericht. Zur Illustration ein Foto mit dem Untertitel:“ Die Kinder feierten mit Stadtrat Oxonitsch und Bezirksrat Derfler das runde Geburtstagsfest ihres Kindergartens“.

Die Feier fand im Mai 2014 (!), also vor eineinhalb Jahren statt. Vom Auge der Rassetheoretiker von „Zur Zeit“ zum Hirn und dann zur Tastatur dauert es eben manchmal sehr lange. Aber dem gestrengen Auge entgeht nichts, schon gar nicht, dass sich unter den Kindern, die dem Fotografen entgegenjubeln, auch welche mit dunklerer Hautfarbe befinden! Wie sagte doch der alte Herr Mölzer:“Negerkonglomerat“!

Unter dem jungen Alten Herrn Wendelin Mölzer erhält das alte Bild aus 2014 eine neue Bildunterschrift: “Kindergarten in Wien: Die rassische Durchmischung ist unübersehbar“.

Der Mediensprecher der Grünen, Dieter Brosz, fordert in einer Aussendung: „Nach der jüngsten rassistischen und menschenverachtenden Entgleisung in der Zeitschrift ‚Zur Zeit‘ gibt es nur eine Konsequenz: Dieses Freiheitliche Hetz-Blatt darf keine Presseförderung mehr bekommen“.

Und Harald Walser, für Bildung und Vergangenheitspolitik bei den Grünen zuständig, merkt dazu noch an: „Die FPÖ und ihr Umfeld sind diesbezüglich Wiederholungstäter. In ihren Publikationen finden sich regelmäßig ausländerfeindliche, antisemitische und rassistische Ausfälle. Dafür darf es keine öffentlichen Förderungen geben“ (Quelle: OTS-Die Grünen) .

47.457,50 Euro Presseförderung erhält das Rechtsaußen-Blatt, das in Bratislava gedruckt wird, im Jahr 2015. Gegenüber dem Vorjahr, wo die Förderung 36.724,80 betrug, eine satte Steigerung!