Wels: Hetze mit Hitler gegen Juden

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Ein Fri­seur mit tür­ki­scher Staats­bür­ger­schaft, der in Wels sein Geschäft betreibt, hat auf Face­book völ­lig unge­niert mit Hit­ler gegen die Juden gehetzt und für die Ver­nich­tung des Staa­tes Isra­el gebe­tet. Ein Face­book-User hat die Ein­trä­ge kopiert und der Poli­zei über­mit­telt. Der Fri­seur gab sich ahnungs­los: er sei kein Ras­sist und wis­se auch nicht, dass sol­che Äuße­run­gen straf­bar sei­en, berich­ten die „Ober­ös­ter­rei­chi­schen Nach­rich­ten“ (16.9. 2014).


Bild: dpa, Bild­quel­le: taz.de
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Ibra­him B. beklag­te auf Face­book, dass man Hit­ler nicht zu schät­zen wis­se und lässt die­sen im Foto mit Haken­kreuz­bin­de zu Wort kom­men: “Ich könn­te alle Juden töten. Aber ich habe eini­ge am Leben gelas­sen, um Euch zu zei­gen, wie­so ich sie getö­tet habe“. In sei­nem Kom­men­tar ver­flucht Ibra­him B. den Staat Isra­el und bit­tet Allah um des­sen Vernichtung.

Die Pos­tings hat Ibra­him B. mitt­ler­wei­le gelöscht, sieht aber für sich kein Pro­blem: das anti­se­mi­ti­sche Zitat mit dem Hit­ler-Bild stam­me nicht von ihm, er sei kein Ras­sist und wis­se auch nicht, dass sol­che Äuße­run­gen in Öster­reich straf­bar sei­en- er sei außer­dem tür­ki­scher Staatsbürger.

Der Ver­fas­sungs­schutz OÖ, der mit der Ange­le­gen­heit befasst ist, über­legt noch, ob es sich um den Ver­dacht der Wie­der­be­tä­ti­gung oder um Ver­het­zung handelt.

(Quel­le: OÖN Print, 16.9.2014)