Häupl: Es steht mir zu, Maximilian Krauss abzulehnen!

Der „deutsche Bursche“ Max­i­m­il­ian Krauss wurde von der Wiener FPÖ für den Posten des stel­lvertre­tenden Stadtschul­rat­spräsi­den­ten nominiert, hat es aber schw­er­er als für die FPÖ erwartet. Der Wiener Bürg­er­meis­ter Michael Häu­pl kündigt an, mit der FPÖ und Max­i­m­il­ian Krauss ein Gespräch führen und sich ein Bild zu machen, beze­ich­net die Vorge­hensweise der FPÖ gle­ichzeit­ig als Pro­voka­tion. Gegenüber Jorunal­istIn­nen sagte Häu­pl: „Ich bin nicht der Kell­ner, der die Bestel­lun­gen von der FPÖ aufnimmt”

„„Ein Wech­sel des Stadtschul­rats-Vizepräsi­den­ten, so wie ihn die FPÖ sich vorstellt, ist nicht möglich. Es geht nicht, dass man mit einem lap­i­daren Drei-Zeil­er mit­teilt, dass der Vizepräsi­dent zurück­tritt, denn das kann er gar nicht”, betont Bürg­er­meis­ter Michael Häu­pl, in ein­er Aussendung der SPÖ-Wien. Gemäß § 68 des Wiener Schulge­set­zes dauert die Funk­tion des Amts­führen­den Präsi­den­ten und des Vizepräsi­den­ten des Stadtschul­rates für Wien bis zur Enthe­bung durch den Präsi­den­ten des Stadtschul­rats, den Lan­deshaupt­mann. „Ich habe daher keinen neuen Vizepräsi­den­ten zu bestellen, denn der alte — Dr. Hel­mut Gün­ther von der FPÖ — ist weit­er­hin im Amt, bis er von mir abberufen wird. Man kann sich nicht auf einen Ses­sel set­zen, der belegt ist”, betont Häupl.

Er werde mit Krauss und der FPÖ sprechen, klar sei aber auch: „Es ste­ht mir zu, diesen Vorschlag abzulehnen.”, denn die bish­eri­gen poli­tis­chen Wort­mel­dun­gen von Krauss seien jeden­falls „keine Empfehlung” für die Funk­tion, so Häu­pl. Wort­ge­waltige Unter­stützung bekam Krauss, so der Kuri­er, von FP-Parte­ichef Heinz-Chris­t­ian Stra­che. Es sei das demokratis­che Recht der FPÖ, den Posten zu stellen — so kann man sich täuschen…

SPÖ Wien — Häu­pl: Es ste­ht mir zu, Max­i­m­il­ian Krauss abzulehnen!
kurier.at — Häu­pl lehnt FP-Krauss ab
Stoppt die Recht­en — Wieder ein deutsch­er Burschen­schafter Präsident?