Das Budget 4.000, Mölzer und die „Aula“

Abge­ord­nete zum Europäis­chen Par­la­ment ver­fü­gen über eine Rei­he von Bud­get­töpfen, aus denen sie Mitar­bei­t­erIn­nen, Büro- und Reisekosten, aber auch Öffentlichkeit­sar­beit finanzieren kön­nen. 2009 enthüllte “News“, dass „Zur Zeit“ in den Jahren zuvor für ins­ge­samt 122 Beiträge viel Geld von der EU erhal­ten hat.

Aus dem Titel „Bud­get 4000“, das jedem EU-Par­la­men­tari­er zur Ver­fü­gung ste­ht, dürften nicht nur die Inser­ate in „Zur Zeit“ bezahlt wor­den sein, son­dern auch solche in anderen recht­sex­tremen Publikationen.


Eckart
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Die von der EU gespon­serten Beiträge, die in der „Aula“, dem „Eckart“ und haupt­säch­lich in „Zur Zeit“ bis zum Jahr 2010 erschienen sind, weisen als Autoren Andreas Mölz­er, aber auch seine Mitar­beit­er (z.B. Dieter Holzfeind, Bern­hard Tomaschitz) aus.


Eckart
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„News“ schrieb 2009, dass Mölz­er über das Bud­get 2000 ins­ge­samt bis 2009 rund 200.000 Euro zur Ver­fü­gung hat­te: „Damit hat­te er in fünf Jahren fast 200.000 Euro net­to zur Ver­fü­gung und kon­nte damit etwa PR-Artikel bezahlen, inserieren oder auch Presseaussendun­gen finanzieren“.


Aula
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Die von der EU bezahlten Inser­ate enthiel­ten Mölz­ers recht­sex­treme Posi­tio­nen und manch­mal den Ver­merk, dass die hier veröf­fentlichte Mei­n­ung „nicht unbe­d­ingt den offiziellen Stand­punkt des Europäis­chen Par­la­ments“ wiedergeben würde.

Ins­ge­samt ist damit jeden­falls bis Anfang 2010 viel EU-Geld in recht­sex­treme Pub­lika­tio­nen geflossen!