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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 1 Minute

Innsbruck: Schwarze Sonne auf der Birne straffrei?

Der Bericht von „Vorarlberg Online“ ist etwas verwirrend, das Resultat dennoch eindeutig: Ein Vorarlberger Neonazi (33) mit zehn Vorstrafen, der als „Wortführer“ der Blood & Honour-Skins bezeichnet wird, wurde von einem Innsbrucker Geschworenengericht vom Vorwurf der NS -Wiederbetätigung freigesprochen.

19. Mai 2013

Der Angeklagte hatte sich offensichtlich die „Schwarze Sonne“ auf seinen Hinterkopf tätowieren lassen. Auch der Code für die 14 Wörter des US-Neonazi David Lane („We must secure the existence of our people and a future for White children”) fand sich auf seiner Haut. Für die Geschworenen war das scheinbar keine Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz: Sie sprachen ihn – nicht rechtskräftig –einstimmig frei.

Angeklagter Tatort war die Justizanstalt Innsbruck, wo der Vorarlberger einen Häftling besucht hatte. Zuvor war der Maurer aus dem Bezirk Feldkirch an jenem Tag am Oberlandesgericht Innsbruck wegen der Schlägerei mit Rockern vom Jänner 2010 in Hard rechtskräftig zu acht Monaten Haft verurteilt worden. Am Landesgericht Feldkirch hatte die Strafe zunächst noch 15 Monate und dann im zweiten Rechtsgang zwölf Monate ausgemacht. (vol.at, 18.5.13)

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Schlagwörter: Blood & Honour/Combat 18 | Neonazismus/Neofaschismus | Tirol | Verbotsgesetz | Vorarlberg | Wiederbetätigung

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