Innsbruck: Schwarze Sonne auf der Birne straffrei?

Lesezeit: 1 Minute

Der Bericht des Por­tals Vor­arl­berg Online ist etwas ver­wir­rend, das Resul­tat den­noch ein­deu­tig; ein Vor­arl­ber­ger Neo­na­zi (33) mit zehn Vor­stra­fen, der als „Wort­füh­rer“ der Blood & Honour-Skins bezeich­net wird, wur­de von einem Inns­bru­cker Geschwo­re­nen­ge­richt vom Vor­wurf der NS ‑Wie­der­be­tä­ti­gung freigesprochen.

Der Ange­klag­te hat­te sich offen­sicht­lich die „Schwar­ze Son­ne“ auf sei­ne Bir­ne täto­wie­ren las­sen. Auch der Code für die 14 Wör­ter des US-Neo­na­zi David Lane („We must secu­re the exis­tence of our peo­p­le and a future for White child­ren”) fand sich auf sei­ner Haut. Für die Geschwo­re­nen war das schein­bar kei­ne Wie­der­be­tä­ti­gung nach dem Ver­bots­ge­setz: sie spra­chen ihn ein­stim­mig frei. Das Urteil ist nicht rechts­kräf­tig.