Skip to content
Stoppt die Rechten

Stoppt die Rechten

Antifaschistische Website

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky
  • Suche
  • Wissen
    • Rechtsextremismus
    • Ist die FPÖ rechtsextrem?
    • Rechtsextreme Medien in Österreich
    • Faschismus
    • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    • Antisemitismus
    • Rassismus
    • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
    • NS-Symbole und Abzeichengesetz
    • Verhetzung. Was ist das? Was kann ich dagegen tun?
  • Handeln
    • Aktiv werden und handeln
    • Was kann wie wo gemeldet werden?
    • Gegen Sticker & Geschmiere
    • How to “Prozessreport”?
  • Hilfreich
    • Anleitung Sicherung von FB-Postings/Kommentaren
    • Strafbare Inhalte im Netz: eine Anzeige/Sachverhaltsdarstellung einbringen
    • Newsletter
    • Open Data Archiv
    • Archiv aller Beiträge
    • Schlagwörter-Wolke
    • RSS-Feeds
  • Wochenrückblick
  • Gastbeitrag
  • Materialien
  • Rezension

„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

FPÖ
Einzelfallzähler

aktuell 0 Fälle
alle Fälle lesen

Waffenfunde
 

0
alle Fälle lesen

Startseite | Dokumentation

Lesezeit: 2 Minuten

Ried/Braunau (OÖ): Wiederbetätigung ohne Rauchgranate

Die mediale Berichterstattung über den NS-Wiederbetätigungsprozess, der am 5. Februar vor dem Landesgericht Ried im Innkreis abgehandelt wurde, ergibt einstweilen ein etwas merkwürdiges Bild. Drei jungen Innviertlern aus Braunau wurde unter anderem vorgeworfen, eine Bombendrohung geäußert zu haben. Der Wurf einer Rauchgranate bei einer antifaschistischen Demo war allerdings nicht angeklagt.

6. Feb. 2013

Die Anklage nach dem NS-Verbotsgesetz warf den drei jungen Innviertlern im Alter von 18 bis 21 Jahren vor, eine Bombendrohung gegen die Bewohner eines mehrheitlich von MigrantInnen bewohnten Hauses geäußert und einschlägiges Material besessen zu haben. Öffentlich waren sie mit Gürteln unterwegs, auf denen der SS-Leitspruch „Meine Ehre heißt Treue“ bzw. „Heil Hitler“ auf den Schnallen zu lesen war. Auch einschlägige T-Shirts und CDs wurden bei ihnen gefunden.

Vor Gericht deklarierten sich die Angeklagten als „Rechte“, die keine Ausländer und Juden mögen: „Sie mussten allerdings eingestehen, dass sie keine Juden persönlich kennen“, berichtet die APA. Die Verteidigung bezeichnete die Taten als „braune Dummheit“, das Verbotsgesetz als „nicht mehr zeitgemäß“ und für den vorliegenden Fall nicht geeignet.

Die Geschworenen sahen das anders und befanden die Angeklagten für schuldig. Alle drei erhielten bedingte Freiheitsstrafen von sechs Monaten, zwei der Urteile sind bereits rechtskräftig.

Warum die Störaktion gegen eine antifaschistische Demo in Braunau/Inn im April 2012, bei der eine Rauchgranate gegen Ende der Veranstaltung auf das Podium geworfen wurde, nicht abgehandelt wurde, ist aus der Berichterstattung nicht ersichtlich. Das Trio hatte zwei Stück Rauchgranaten in Deutschland erworben und eine davon bei der Antifa-Demo geworfen. Die APA-Meldung, die auf derstandard.at (5.2.13) nachzulesen ist, macht den Vorfall noch rätselhafter. Bei der Antifa-Kundgebung „wurden sie von der Polizei kontrolliert, worauf sie nicht mehr den Mut hatten, sie zu benützen. Erst nach Ende der Veranstaltung warfen sie die Granate auf die Bühne.“ Bedeutet dies, dass die Polizei die Rauchgranate zwar entdeckt, aber den Burschen nicht abgenommen hat?

Unabhängige Recherche ermöglichen...

Jetzt unterstützen »
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Keine Beiträge mehr verpassen: Email-Benachrichtigung aktivieren
abgelegt unter: Dokumentation
Schlagwörter: Antisemitismus | Neonazismus/Neofaschismus | Oberösterreich | Verbotsgesetz | Wiederbetätigung

Beitragsnavigation

« Ein wahrer Freund von Strache
Fröhlich hatte Besuch »

» Zur erweiterten Suche

Unabhängige Recherche unterstützen...

Spenden »

Wissen

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung

Handeln

  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?

Hilfreich

  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Beiträgen
  • Wochenrückblicke
    Beiträge
  • Gastbeiträge
    Beiträge
  • Materialien
    Beiträge
  • Rezensionen
    Beiträge
Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Kontakt

Vorfälle und Hinweise bitte über unser sicheres Kontaktformular oder per Mail an:
[email protected]

Wir garantieren selbstverständlich den Schutz unserer Informant*innen, der für uns immer oberste Priorität hat.

Spendenkonto

Um unsere Arbeit fortführen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen – danke für Ihre Unterstützung!

Spenden

Socials

social media logo x social media logo facebook social media logo bluesky

Links

  • Rechtsextremismus
  • Ist die FPÖ rechtsextrem?
  • Rechtsextreme Medien in Österreich
  • Faschismus
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Wiederbetätigung und Verbotsgesetz
  • NS-Symbole und Abzeichengesetz
  • Verhetzung
  • Aktiv werden und handeln
  • Was kann wie wo gemeldet werden?
  • Gegen Sticker & Geschmiere
  • How to “Prozessreport”?
  • Postings gerichtstauglich sichern
  • Wie verfasse ich eine Sachverhaltsdarstellung?
  • Newsletter
  • Open Data Archiv
  • Archiv aller Beiträge
  • Schlagwörter-Wolke
  • RSS-Feeds
  • Über uns
  • Beirat und Unterstützer:innen
  • Datenschutz
  • Impressum
Spenden
Newsletter