Ermittlung gegen FPÖ –Politiker

Während sich Stra­che und Graf noch über die Ein­stel­lung von (nicht sehr rel­e­van­ten) Ver­fahren freuen, gibt es – wieder ein­mal — schwere Vor­würfe gegen einen FPÖ- Gemein­der­at, berichtet der „Stan­dard“.

Der FPÖ-Gemein­der­at Markus K. ist auch Obmann eines Schützen­vere­ins, der im Vor­jahr knapp an einem Konkurs vor­beis­chrammte. Seit Jahren ver­anstal­tet der Schützen­vere­in auch ein „FPÖ-Faust­feuer­waf­fen­schießen“. Heuer durfte Ger­hard Kurz­mann, FPÖ-Chef der Steier­mark, dem glück­lichen Gewin­ner eine Faust­feuer­waffe überreichen.


Fak­sim­i­le der Web­site fpoe-leibnitz.at/bilder/03062012-fpoe-schiessen-in-allerheiligen
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Die Vor­würfe stützen sich auf die Anzeige eines ehe­ma­li­gen Vere­ins­mit­glieds, die schon 2009 einge­bracht, vom Ver­fas­sungss­chutz aber nicht entsprechend ver­fol­gt wor­den sei, so der Anzeiger.

Beim Reini­gen eines Kach­e­lofens im Vere­in­shaus der Schützen habe Markus K. etwa gesagt: „Diese Arbeit erin­nert mich jedes Mal an meinen Groß­vater. Der war in Mau­thausen und hat auch die Asche aus dem Ofen geholt … Das ist eine gute Arbeit“ (Stan­dard, 25.10. 2012).


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Der FPÖ-Gemein­der­at bestre­it­et die Vor­würfe und will über 120 eidesstat­tliche Erk­lärun­gen ver­fü­gen, die ange­blich das Gegen­teil beweisen.