Grüne fordern Verbot der Ulrichsberg-Feier

Aus­re­ichen­der Ver­dacht auf zu erwartende NS-Wiederbetätigung.

Wien (OTS) — Nation­al­ratsab­ge­ord­nete der Grü­nen fordern die Exeku­tive bzw. das Innen­min­is­teri­um auf, die Gedenk­feiern der Ulrichs­bergge­mein­schaft, die dieses Woch­enende stat­tfind­en sollen, unter Beru­fung auf das NS- Ver­bots­ge­setz zu unter­sagen. „Es beste­ht aus­re­ichen­der Ver­dacht, dass es bei diesen Feier­lichkeit­en — wie in der Ver­gan­gen­heit — zu NS- Wieder­betä­ti­gung kom­men würde”, erk­lären die Abge­ord­neten Karl Öllinger, Albert Stein­hauser, Har­ald Walser und Wolf­gang Zing­gl in ein­er gemein­samen Stellungnahme.


Panz­er-Patscherl wer­den auf der FB-Seite „Ulrichs­bergge­mein­schaft der Heimkehrer- und Europage­denkstätte” angepriesen
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„Die Ulrichs­bergge­mein­schaft hat ihren geheim gehal­te­nen Fes­tred­ner Milden­burg erst dann zurück­ge­zo­gen, als öffentlich wurde, dass es sich bei ihm um eine Per­son mit ein­schlägiger Ori­en­tierung han­delt. Im sozialen Net­zw­erk Face­book wird auf der Seite ‚Ulrichs­bergge­mein­schaft der Heimkehrer- und Europage­denkstätte’ ganz offen mit Erin­nerungs­fo­tos an den ‚Blitzkrieg’, an Ehrun­gen von SSlern und mit Sinnsprüchen von Nazi-Poet­en für das Tre­f­fen gewor­ben. Der Ver­anstal­ter, die Ulrichs­bergge­mein­schaft, hat durch seine Ein­ladung an Milden­burg als Fes­tred­ner lei­der hin­re­ichend gezeigt, dass er nicht in der Lage oder wil­lens ist, für eine klare Dis­tanz zu Alt- und Neon­azis zu sorgen.”