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„Stoppt die Rechten“ ist eine unabhängige, antifaschistische Plattform, die Rechtsextremismus und Neonazismus in Österreich sichtbar macht, analysiert und dokumentiert – mit dem umfassendsten öffentlich zugänglichen Online-Archiv zu rechtsextremen Entwicklungen und Vorfällen in Österreich.

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Lesezeit: 1 Minute

Susanne Winters rechtsextreme Freunde

Frau Winter macht es sich wirklich etwas einfach. Als die „Kleine Zeitung“ in einem Beitrag auf eine braune Facebook-Freundschaft mit dem „Nationalen Versandhaus“ aufmerksam macht, antwortet sie schnippisch: „Sie kenne den Versandhandel nicht, sei aber auch ’nicht verpflichtet‘ ihre Facebook-Freunde auf ‚politische Einstellung zu prüfen‘.“

27. Mai 2011

Dabei könnte es sich Susanne Winter, die wegen Verhetzung verurteilte FPÖ-Abgeordnete zum Nationalrat, so einfach machen. Wenn sie auf die gut recherchierte Website des Basisdemokratischen Webkollektivs (BaWeKo) klicken würde, dann wüsste sie zumindest, welche Gesinnung einige ihrer Facebook-Freunde stolz und öffentlich vor sich hertragen.

Stattdessen gibt sie sich etwas pikiert über die „Kleine Zeitung“, die sich berufen fühle, über ihre Freundschaftsangebote zu urteilen. „Dass [sic!] Schmunzeln des Tages“ zaubert ihr „Claudia“ aufs Gesicht, die das Verbrennen der sehr kleinen Zeitung vorschlägt. Andere Freunde der Susanne Winter gehen da noch um einige Schritte weiter: Die Richter und Staatsanwälte, die Frau Winter verurteilten und damit ein „Verbrechen der Staatsgewalt“ begangen hätten, sollten auf eine „Watch-List der kommenden Tage“, für die „Schmierblätter“ gelte „Mitgehangen-mitgefangen“ und Gerhard Deimek, auch ein FPÖ-Abgeordneter, rät: „Übrigens-Abo kündigen.“

Susanne Winter gefällt das alles sehr: „Darf ich Euch ein Kompliment machen! Ich fühle mich unendlich wohl in Eurer Gesellschaft…..irgendwann müssen wir uns alle persönlich kennenlernen….vielleicht bei der nächsten HC-Veranstaltung?????“

Ja, da gibt es sicher Möglichkeiten, bei denen man nicht nur die „Watch-List der kommenden Tage“ oder die Abo-Kündigungen, vielleicht sogar kombiniert mit einer symbolischen Zeitungsverbrennung oder einem „Popsch-Abwischen“ (A.Str.), besprechen kann. Was lernen wir daraus? Susanne Winter prüft nicht die politische Einstellung ihrer Freunde, fühlt sich aber unendlich wohl in ihrer Gesellschaft!

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Schlagwörter: FPÖ | Hetze | Vandalismus/Sachbeschädigung/Schmierereien | Veranstaltung | Verhetzung

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